Britische Corona-Mutation: Jetzt auch erster Fall in Kärnten

Verdacht auf Coronavirus-Mutation

Zwei Salzburger Kindergärten betroffen

Behörde bittet Eltern um freiwilligen PCR-Test.

In einem Kindergarten im Flachgau und einem im Pongau besteht der Verdacht auf die britische beziehungsweise südafrikanische Variante des Corona-Virus. Betroffen sind zwei betreute Kinder. Vorsorglich und in Absprache mit den Betreuungseinrichtungen bitten die Gesundheitsbehörden nun die Eltern und die Kinder, einen freiwilligen PCR-Test zu absolvieren. „Wir wissen mittlerweile, dass diese Virus-Mutationen deutlich ansteckender sind, möchten so vorsorglich und rechtzeitig einen Überblick erhalten und gleichzeitig weitere Infektionen bestmöglich eingrenzen“, sagt Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz.

Die betroffenen Eltern werden von den Behörden informiert und mit ihren Kindern zum freiwilligen PCR-Test eingeladen. Die Landessanitätsdirektorin bittet um rege Teilnahme. „Wir machen das, um die Infektionen einzugrenzen und gleichzeitig mehr Informationen über die mögliche Ausbreitung der neuen Virus-Mutationen sammeln zu können. Wir testen auch die Eltern, weil das bei Kleinkindern sehr schwierig umzusetzen ist“, sagt Petra Juhasz und ergänzt: „Noch sind es Verdachtsfälle, die Bestätigung mittels Ganzgenom Sequenzierung steht noch aus. Wir wollen aber auf jeden Fall schon jetzt auf Nummer sicher gehen.“

Vorsorgliche Maßnahmen der Gesundheitsbehörde

Die Gesundheitsbehörden der jeweiligen Bezirkshauptmannschaften haben alle Sicherheitsmaßnahmen sofort ergriffen. Die weitere Vorgehensweise wird nach Vorliegen der Ergebnisse festgelegt. Die PCR-Tests werden in einem Salzburger Labor auf die Virus-Mutationen voruntersucht. Elternbeiträge werden aktuell nicht eingehoben, wenn die Kinder zu Hause bleiben müssen. Mehr Informationen dazu in der Meldung der Landeskorrespondenz.