Charlie Hebdo Täter getötet

Charlie Hebdo Täter getötet

Charlie Hebdo Täter getötet

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Zugriff bei der Geiselnahme

Fast gleichzeitig erfolgte in Frankreich der Zugriff der Polizei bei zwei Geiselnahmen. Die möglichen Täter hinter dem Attentat auf das französsische Satire-Magazin wurde bei dem Zugriff auf die von ihnen besetzte Druckerei getötet. Die Geisel, die, die beiden Männer genommen hatten konnte unterdessen gerettet werden. Nur wenige Minuten vorher kam es auch in einem Delikatessladen in Paris zum Zugriff der Polizei. Ein Mann, der mit dem gestrigen Mord an einer Polizistin in Verbindung gebracht wird, hatte sich hier mit fünf Geiseln verschanzt. Auch er wurde der Polizei getötet. Alle Geiseln scheinen wohl auf zu sein.

Auf der Flucht

Nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" haben sich die Polizei und die beiden Tatverdächtigen am Freitagmorgen nördlich von Paris eine Verfolgungsjagd geliefert. Es seien auch Schüsse gefallen, zudem gebe es eine Geiselnahme, zitierte die Nachrichtenagentur AFP Polizeikreise. Laut RTL ereignete sich die Geiselnahme in einem Betrieb in Dammartin-en-Goele.

Dammartin-en-Goele befindet sich in der Nähe des Flughafens Charles de Gaulle. Wie "Le Monde" und der Sender "RTL" berichteten, sollen zwei Männer, deren Beschreibung auf die Hauptverdächtigen des Anschlags auf "Charlie Hebdo" passt, zuvor weiter nördlich ein Auto gestohlen haben.

JE SUIS CHARLIE

Die Nachrichten erschütterten die Welt- Am Mittwoch gegen Mittag wurden in Paris 12 Journalisten getötet. Sie arbeiteten in der Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" im 11.Arrondissement.

Zwei maskierte Männer stürmten das Gebäude, bewaffnet mit Kalaschnikows. Sie dringen in die verschiedenen Etagen vor und erschießen auf ihrem Weg Mitarbeiter. Insgesamt töten sie während der Redaktionssitzung Acht Journalisten, einen Gast und einen Polizisten, der den Chefredakteur beschützen sollte. Nur ein Mitarbeiter überlebt, er versteckt sich unter dem Konferenztisch. Mittlerweile wurde die Polizei informiert, als die Täter flüchten, töten sie dabei zwei weitere Beamte.

Die Attentäter stehlen ein Auto, das erste Fluchtfahrzeug (einen Citroen C3) lassen sie zurück. Darin vergessen sie jedoch ihre Ausweise, die Polizei fandet nun nach den beiden Brüdern Said und Cherif. Ein Mittäter hat sich bei der Polizei gestellt. Der  18-Jährige hat nach eigener Aussage das Fluchtfahrzeug gelenkt.

Nach den Männern wird international gesucht, nun sollen die beiden im Département Aisne in Nordfrankreich eine Tankstelle ausgeraubt haben.

Das ganze Land trauert um die Journalisten, die trotz mehrerer Drohungen nicht aufhörten, ihre Meinungsfreiheit auszuleben.

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