Zu wenige Lego-Mädchen!

Junges Mädchen kämpft für Frauenrechte

Zu wenige Lego-Mädchen!

Ein 7-jähriges Mädchen hat sich in einem Brief an Lego beschwert und zwar darüber, das ihrer Meinung nach zu wenige Frauen-Bausteine in den Lego Sets vorkommen. In einem Geschäft hat sie dann zusätzlich noch folgende Beobachtung angestellt: Lego Mädchen sitzen den ganzen Tag zu Hause, gehen maximal hie und da an den Strand oder shoppen aber mehr auch schon nicht. Die Lego-Burschen hingegen würden Abenteuer erleben und die ganze Action abbekommen.

Der Brief im Wortlaut:

lego_brief_twitter.jpg © Twitter

"Liebes Lego-Unternehmen,

ich heiße Charlotte. Ich bin sieben Jahre alt und liebe Lego. Was ich an Lego nicht mag ist, dass es mehr Lego-Jungen gibt und kaum Lego-Mädchen.

Heute war ich in einem Laden und sah Lego-Mädchen und Lego-Jungen. Die Lego-Mädchen saßen aber nur zu Hause, gingen an den Strand oder in einem Laden einkaufen. Eine Arbeit hatten sie nicht. Die Lego-Jungen aber unternahmen Abenteuer, hatten Jobs, retteten Leuten das Leben und schwammen sogar mit Haien.

Ich will, dass Sie mehr Lego-Mädchen machen, und lassen Sie sie auch Abenteuer erleben und Spaß haben, okay!?!!

Vielen Dank,

Charlotte."

Lego gibt die Anschuldigungen offen zu und bestätigt in der Vergangenheit vermehrt junge Burschen mit Werbung und Produktdesign angesprochen zu haben. Es wäre eine Entwicklung der Neuzeit, dass sich vermehrt junge Mädchen für die bunten Bausteine interessieren, aus denen man kleine und große Welten schaffen kann. Die Firma gelobt Besserung und verspricht, in Zukunft mehr Produkte für Frauen einzuführen.

In einem Lego-Friends-Set etwa übt "Emma" Karate. Auch bei einer Rettungsmission im Dschungel sind  Mädchen dabei. Außerdem gebe es zum Beispiel Kämpferinnen, Extremsportlerinnen, Wissenschafterinnen, weibliche Rockstars als Mini-Figuren sowie Chirurginnen.

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