Zittersieg in Moldawien

EM-Qualifikation

Zittersieg in Moldawien

Der gestrige Fußballabend begann aus österreichischer Sicht sehr gut. Bereits in der 12. Minute gingen die Mannen von Marcel Koller durch einen Foulelfmeter durch David Alaba in Führung. Der portugiesische Schiedsrichter De Sousa hatte zuvor beim Faller von Janko ein Foul gesehen und zeigte zur Verwunderung Vieler sofort auf den Punkt. Nur 15 Minuten später stand der Schiedsrichter erneut im Mittelpunkt. Dank eines leichten Trikotziehen von Prödl im eigenen Strafraum, zeigte der Portugiese erneut auf den Punkt und auch diese Entscheidung war mehr als fragwürdig.

Mit einem Unentschieden ging es in die Halbzeitpause und kurz nach Wiederanpfiff durften die österreichischen Fans erneut jubeln. Nach einer Ecke von Fuchs köpft Janko in der 51. Minute zum 2:1 für Österreich ein. Das sollte aber nicht die letzte Tat von Marc Janko an diesem Abend gewesen sein.

Die 9000 Zuseher im Zimbru-Stadion sahen eine durchaus überlegene Österreichische ehe Janko für einen dummen Schlag gegen den moldawischen Torhüter Cebanu in der 82. Minute Rot sah. Die Moldawier witterten nun ihre Chance und begannen in den letzten knapp zehn Minuten Druck aufzubauen. Die größte Ausgleichs-Chance fand kurz vor Ende der Partie Sidorenco vor, der jedoch das Tor aus gut fünf Meter Entfernung verfehlte.

Österreich feiert als einziges Team Sieg in Gruppe G

Nicht nur der Sieg in Moldawien war an diesem Tag positiv, auch die Ergebnisse der Parallelspiele in der Gruppe G waren für das Nationalteam von Vorteil. Schweden trennte sich von Russland mit 1:1 und auch der kommende Gegner Montenegro kam in Liechtenstein über ein Unentschieden nicht hinaus. Wie lange Marc Janko für seine Tätlichkeit gesperrt wird und wer an seiner Stelle am Sonntag den Rasen betreten wird ist noch unklar.

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