Zahlen in Salzburg nach wie vor hoch

Corona

Zahlen in Salzburg nach wie vor hoch

Das Bundesland Salzburg bleibt der Corona-Hotspot in Österreich: Am Sonntag wurden 274 Neuinfektionen gemeldet, damit waren an diesem Tag laut EMS 2.427 Menschen aktiv mit dem Virus infiziert, um 41 mehr als am Samstag. Mit 326 Infektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner liegt das Bundesland beim Doppelten des Österreich-Schnittes und ist mit großem Abstand das am stärksten betroffene Bundesland. Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz ist ratlos.

"Ich weiß nicht, ob sich die Salzburgerinnen und Salzburger so anders verhalten als die anderen Menschen in Österreich, ehrlich gesagt sind wir ziemlich ratlos, weshalb die Inzidenz in Salzburg so hoch ist", sagte Juhasz am Sonntag im APA-Gespräch. Es gebe einige Vermutungen für die hohen Zahlen im Bundesland, etwa die kostenlosen Massentests um Weihnachten mit einem sehr niederschwelligen Zugang (keine Voranmeldung) oder die sehr gründlichen Umfelduntersuchungen (nach positiven Tests). "Aber ob Salzburg wirklich schlechter da steht als andere Bundesländer, kann ich nicht sagen." Beruhigend sei allerdings, dass zuletzt vor allem junge Erwachsene infiziert worden seien, also Menschen, die nicht unbedingt zur Hochrisikogruppe zählen. In den Spitälern sei die Lage stabil.

Das Land Salzburg selbst veröffentlicht die Sieben-Tages-Inzidenz nicht, weshalb die offizielle Statistik des Bundeslandes nur wenig aussagekräftig ist. Zu entnehmen ist ihr aber etwa, dass die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 gestorben sind, am Sonntag um drei auf 336 gestiegen ist. In Spitalsbehandlung befanden sich am Sonntag 139 Corona-Patienten, davon 22 auf Intensivstationen, diese Zahlen sind im Vergleich zu Ende Dezember gesunken.

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