Konsequenzen des VW-Skandals

Konsequenzen des VW-Skandals

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Winterkorn tritt zurück

Erst gestern hat er ja nach dem Abgas-Manipulationsskandal in einer Videobotschaft die Ablösegerüchte heftig zurückgewiesen. Heute wurde in einer Krisensitzung doch Winterkorns Ablöse beschlossen. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn tritt in der Affäre um manipulierte Abgaswerte in den USA zurück. Der 68-jährige Konzernchef erklärte am Mittwoch in Wolfsburg, er übernehme die Verantwortung für die bekanntgewordenen Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren und habe daher den Aufsichtsrat gebeten, mit ihm eine Vereinbarung zur Beendigung seiner Funktion zu treffen.

Neuanfang

"Volkswagen braucht einen Neuanfang - auch personell", erklärte Winterkorn. Mit seinem Rücktritt mache er den Weg dafür frei. "Ich bin bestürzt über das, was in den vergangenen Tagen geschehen ist. Vor allem bin ich fassungslos, dass Verfehlungen dieser Tragweite im Volkswagen Konzern möglich waren."

Seit 2007 bei VW

Winterkorn war 2007 von der VW-Tochter Audi an die Konzernspitze in Wolfsburg gewechselt. Unter seiner Führung ist Europas größter Autobauer in den vergangenen Jahren rasant gewachsen.

Der Volkswagen-Aufsichtsrat wird nicht vor Freitag über die Nachfolge Martin Winterkorns entscheiden. Das sagte der Vorsitzende des Gremiums, Berthold Huber, am Mittwoch in Wolfsburg.

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