WhatsApp: Was sich 2020 alles ändert

Neue Funktionen, Support-Aus, etc.

WhatsApp: Was sich 2020 alles ändert

WhatsApp arbeitet ständig an neuen Funktionen oder anderen Weiterentwicklungen. Auch im Jahr 2020 können sich die Nutzer des Messenger-Dienstes wieder auf zahlreiche Neuerungen gefasst machen. Welche das sind, lesen Sie in den folgenden Absätzen.

>>>Nachlesen:  App ermöglicht Ausspionieren von WhatsApp-Freunden

Einführung von Werbung

Dass Facebook mit WhatsApp endlich Geld verdienen will und deshalb Werbung einführt, ist schon länger bekannt. Im Mai 2019 wurden dann auch erstmals der Zeitplan und die Optik für die Werbebotschaften gezeigt. Laut den offiziellen Angaben starten die Werbeanzeigen bei WhatsApp im ersten Halbjahr 2020. Eingeblendet werden sie im Status-Bereich. Direkt in den Chats gibt es vorerst also keine Werbeanzeigen zu sehen. Optisch erinnern Anzeigen an die Werbung bei Instagram.

whatsapp-werbung-foto-960.jpg © Olivier Ponteville (Tiwitter: @Olivier_Ptv) Ganz rechts: WhatsApp-Werbung im Status nimmt ganzes Display ein. Links: Werbung in der Facebook-App; Mitte: Instagram-Werbung.


Selbstzerstörende Nachrichten

In der aktuellsten Beta-Version von Android ist es bereits möglich, bei WhatsApp Nachrichten zu verschicken, die sich nach einer gewissen Zeit selbst löschen. Von anderen Messenger-Diensten kennen wir diese Funktion bereits. Bei Snapchat war sie eines der Erfolgsgeheimnisse. WhatsApp-Nutzer können fünf Zeitspannen wählen, nach denen sich die Nachrichten selbst zerstören: eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat oder ein Jahr. Da die selbstzerstörenden Nachrichten in der Beta-Version bereits fast problemlos funktionieren, dürfte der Start in der finalen Version unmittelbar bevorstehen.

wa-loesch-nachrichten-leak.jpg © WABetaInfo


Bezahlfunktion

In den USA hat Facebook die Bezahlfunktion für die Haupt-App und den Facebook Messenger bereits gestartet. Der Dienst heißt "Facebook Pay" und soll laut dem Netzwerk im Jahr 2020 auch bei WhatsApp und Instagram eingeführt werden. Er stellt eine Alternative zu ähnlichen Services wie PayPal, Apple Pay oder Google Pay dar. Laut der offiziellen Ankündigung soll Facebook Pay dank aufwendiger Verschlüsselung extrem sicher sein. Die Nutzer können sich nicht nur gegenseitig Geld schicken,  sondern können auch shoppen. Mit Facebook Pay kann man u.a. Tickets kaufen oder Waren bei zertifizierten Anbietern am Facebook Marketplace erwerben. Neben diversen Kreditkarten (Visa und Mastercard) wird auch PayPal unterstützt.

facebook-pay-960-function-s.jpg © Facebook


Dark Mode

Auf den Dark Mode warten WhatsApp-Nutzer mittlerweile seit zwei Jahren. Von der dunklen Ansicht sind bereits zahlreiche Screenshots und Leaks aufgetaucht. 2020 soll es aber nun tatsächlich soweit sein. Wie bei anderen Diensten oder sogar ganzen Betriebssystemen werden sich die User entscheiden können, ob sie den Dark Mode aktivieren wollen oder nicht. Ist er aktiviert, soll der schwarze Modus u.a. die Augen schonen sowie die Batterielaufzeit von Smartphones mit OLED-Displays verlängern.

whatsapp-dark-mode-leak-einst.jpg © WABetaInfo


Support-Aus

2020 beendet WhatsApp auch den Support für einige Betriebssysteme. Den Anfang machen alle mobilen Windows-Versionen. Diese werden ab dem 1. Jänner nicht mehr unterstützt. Auf den Smartphones funktioniert WhatsApp dann gar nicht mehr. Ab 1. Februar 2020 erwischt es dann auch Android- und iOS-Versionen. Konkret stellt WhatsApp dann den Support für iOS 8 (und älter) sowie für Android 2.3.7 ein. WhatsApp sagt diesbezüglich: „Da wir für diese Betriebssysteme nicht mehr aktiv entwickeln, können einige Funktionen möglicherweise nicht mehr genutzt werden.“

whatsapp-support-aus-okt19.jpg © WhatsApp


Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt ALAN WALKER ALONE
Nächster Song BLUE / U MAKE ME WANNA

Fotoalbum 1 / 28