Wetter spielt verrückt: Sonne und Frost!

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Wetterrekorde in Salzburg

Mit der Kaltfront wurde es vor allem bei uns in Salzburg unbeständig und spürbar kälter, während vor Eintreffen der Front südlich des Alpenhauptkamms mit föhnigem Südwestwind beinahe sommerliche Temperaturen gemessen wurden, berichtet das Institut für ubiquitäre Meteorologie (UBIMET).

Schneefall in Tschechien

Am Dienstagmorgen erreichten die kalten Luftmassen arktischen Ursprungs zunächst aber andere Länder Mitteleuropas. „In Tschechien und Polen schneite es stellenweise auf 200 bis 300 Meter herab “, weiß Thomas Knabl, Meteorologe von der Unwetterzentrale Österreich im Gespräch mit Antenne Salzburg. Die Kaltluft schwappte auch nach Österreich weiter: In Litschau (Waldviertel) wurden am Dienstagnachmittag nur noch vier Grad gemessen. Dem gegenüber stehen fast 20 Grad Temperaturdifferenz zu den wärmsten Orten Österreichs: Im steirischen Hügelland herrschten gleichzeitig mit 23 Grad beinahe sommerliche Verhältnisse.

30 Grad Temperaturdifferenz

In der Nacht auf Mittwoch rasselten vom Innviertel bis ins Mittelburgenland die Temperaturen in den Keller. Neben der arktischen Kaltluft waren dabei noch weitere meteorologische Faktoren ausschlaggebend. „Hinter der Kaltfront sorgt zunehmender Hochdruckeinfluss für klare Luft und schwachen Wind – ideal für nächtliche Ausstrahlung und Frost“, erklärt Fabienne Muriset, Meteorologin bei UBIMET. Den absoluten Rekord für die Dienstagnacht hat St. Michael im Lungau mit -4,8 Grad aufgestellt. Somit traten in Österreich binnen weniger Stunden Temperaturdifferenzen von beinahe 30 Grad auf.

Aussichten: Weiterer Frost in den kommenden Nächten

Das Hochdruckgebiet UTA schiebt sich über Mitteleuropa und sorgt bis zum Wochenende für stabiles und trockenes Wetter. Bei nur wenigen Wolken wird es bis Freitagnacht jeweils wieder frostig, am kältesten wird es in der Nacht zum Donnerstag. Betroffen sind nebst den höheren Alpentälern vor allem die Regionen vom Mühlviertel bis in die Bucklige Welt mit Tiefstwerten bis zu -3 Grad. Tagsüber erwärmt die kräftige Maisonne die Luft aber wieder bis an die 20 Grad. (Red., UBIMET)

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