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Werden Osterferien verlängert?

Noch wird im Bundeskanzleramt ausdiskutiert, welche Maßnahmen zu Ostern kommen. Fix dürfte schon sein: Die Osterferien werden eine Woche "verlängert" - und zwar auf Disnatce-Learning.

Vor einem Jahr galt Corona als Krankheit der ­Älteren. Damit ist Schluss. Die grassierenden Covid-­Varianten drücken das durchschnittliche Alter der Erkrankten drastisch nach unten. Die Ausmaße schockieren: Am Freitag waren 24 Schulen pandemiebedingt geschlossen, alleine in Wien waren es acht.
Längere Ferien geplant

Im Laufe des heutigen Tages wird die Regierung die neuen Maßnahmen verkünden. Fix soll bereits sein: Die Regierung wird die Osterferien um eine Woche verlängern. Faulenzen können die Schüler dennoch nicht: Distance-Learning ist in dieser Woche bis zum 11. April geplant.

Die Verlängerung der Ferien ist nachvollziehbar: Innerhalb der vergangenen Woche wurden 1.015 Schüler positiv auf Corona getestet (+25 % im Vergleich zur Vorwoche) – ein gigantischer Cluster. Dazu kommen noch 310 Lehrer und weiteres Schulpersonal.
Lage in Wien alarmierend

In Wien steckten sich 606 Schüler in einer Woche an, das ist eine Zunahme von 76 %. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt in Wien für 5- bis 14-Jährige mehr als 400 (so viele stecken sich pro Woche pro 100.000 Kinder an). Als eine der Hauptursachen gilt die massive Ausbreitung der britischen Corona-Mutation. „Diese Virusvariante ist nicht nur um ein Drittel ansteckender, sondern infiziert vermehrt jüngere Menschen“, sagt Virologe Norbert Nowotny. Laut Krisenstab der Stadt Wien liegt ihr Anteil bereits bei 80 Prozent.

Seit Freitag werden in Schulen dreimal pro Woche Coronatests durchgeführt. Bildungsminister Heinz Faßmann: „Infektiöse Kinder werden durch die hohe Frequenz der Testungen noch besser gefunden.“