Wer kommt für den Schaden auf?

Unwetterschäden beim Auto

Wer kommt für den Schaden auf?

Nach den Unwettern bleiben oft auch viele beschädigte Fahrzeuge zurück und es stellt sich die Frage, wer für den Schaden aufkommt. "Voll- oder Teilkaskoversicherungen decken vielfach Schäden durch Naturgewalten wie zum Beispiel Hagel, Überschwemmungen oder Sturmböen über 60 Stundenkilometer ab", erklärt ÖAMTC-Chefjurist Andreas Achrainer. "Zum einen muss man genau auf die Vertragsbedingungen achten, zum anderen können je nach Vertrag Selbstbehalte anfallen." Manchmal plädiert die Versicherung auch auf "grob fahrlässiges Herbeiführen eines Versicherungsfalles". Zum Beispiel, wenn das Auto an einer gefährlichen Stelle wie unter einem offensichtlich morschen Baum geparkt war.

Unwetterschäden: Haftpflichtversicherung steigt aus

Leer gehen jene Autobesitzer aus, die nur eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Die kommt nämlich nicht für Unwetterschäden auf. Nur wenn der Schaden durch einen Dritten verursacht wurde, ist eine Schadensübernahme möglich. "Wenn zum Beispiel ein Gerüst durch einen Sturm umfällt, weil es nicht ordnungsgemäß gesichert war, muss die Baufirma für den Schaden am Auto aufkommen", erklärt der ÖAMTC-Chefjurist. "Dasselbe gilt z. B. für Hausbesitzer, wenn sich lose Dachziegel lösen."

Alles dokumentieren

Wer nach einem Unwetter Schäden an seinem Auto feststellt, sollte diese jedenfalls auf Fotos dokumentieren und umgehend der Versicherung melden. Ist jemand anderer für den Schaden verantwortlich, empfiehlt es sich, Zeugen zu nennen. (Quelle: ÖAMTC)

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