Weltcup kann kommen

Saalbach-Hinterglemm

Weltcup kann kommen

Ende Jänner wurde fixiert, dass Saalbach-Hinterglemm die Weltcup Herren-Speed-Rennen aus China übernimmt, nur 15 Tage später – also am 13. Februar - wird sich die Startnummer 1 der Abfahrt aus dem Starthaus katapultieren. „Das in so kurzer Zeit zu schaffen, ist jetzt schon weltmeisterlich und nur mit Hilfe eines so routinierten Organisationsteams und vielen ehrenamtlichen Helfern zu schaffen“, betont Sportlandesrat Stefan Schnöll.

Die Dramatik gleicht eigentlich jener eines Weltcuprennens. Am 29. Jänner haben die Glemmtaler erfahren, dass sie die Herren-Abfahrt und den Super-G aus China übernehmen sollen, am 13. Februar findet die Abfahrt statt, am 14. Februar folgt der Super-G – und das mitten in den Semesterferien und somit in der Hochsaison. „Renntechnisch sind wir fast immer bereit, da der Zwölferkogel prädestiniert und präpariert ist. Logistisch ist es aber ein echter Kraftakt, den wir schaffen, weil alle zusammenhalten und eben mit Leib und Seele hinter dem Weltcup stehen“, versichert Bartl Gensbichler. Er ist Salzburgs Skipräsident und Skiclubobmann in Saalbach-Hinterglemm. Gemeinsam mit dem Chef des Organisationskomitees (OK) Bürgermeister Alois Hasenauer, Streckenchef Fritz Steger und vielen, vielen Ehrenamtlichen hat er alles im Griff.

Visitenkarte für die Ski-WM 2025

„Wir wollen natürlich den Zuschlag für die Skiweltmeisterschaft 2025, die Entscheidung fällt beim FIS-Kongress im Mai. Ich denke, dass dieses schnelle Einspringen und die perfekte Organisation – zum wiederholten Mal und innerhalb kürzester Zeit - dem internationalen Skiverband ein deutliches Signal senden“, so Landesrat Schnöll, der versichert: „Das ganze Land steht hinter dieser WM-Bewerbung.“ Konkurrenten sind übrigens Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) und Crans-Montana (Schweiz)

Hasenauer: „Enormer Zusammenhalt“

Der Neuschnee und der aktuelle Sonnenschein hilft den Organisatoren in Saalbach-Hinterglemm enorm. „Ja, der motiviert nicht nur unsere Helfer, sondern schickt – sofern es so bleibt – auch wunderbare Bilder in die Welt hinaus. Eine bessere Werbung könnte es nicht geben. Auf jeden Fall hätten die vielen Schaufler, Schrauber, Schlepper, Bohrer und so weiter sensationelle Rennen mit vielen Zuschauern verdient“, sagt OK-Chef Hasenauer und er fügt hinzu: „Nicht nur im ganzen Tal herrscht enormer Zusammenhalt, sondern in der gesamten Region.“

Gensbichler: „Am Sonntag sind wir rennfertig.“

Den Zwölferkogel auf uns ab wieselt in diesen Tagen auch Bartl Gensbichler, der meint: „In diesen Stunden stellen wir die gesamten Sicherheitszäune auf, auch 40 Bundesheersoldaten aus der Kaserne in Saalfelden unterstützen uns. Im Prinzip sind wir am Sonntag rennfertig. Zwar sind wir dafür bekannt, dass wir schnell perfekte Weltcup-Bewerbe organisieren können, durch unser eingespieltes Team, aber ich staune trotzdem immer wieder, was wir auf die Beine stellen und wer alles mithilft.“

Breitfuß: „Wir schaffen das.“

Seinem Team im Tourismusverband streut Geschäftsführer Wolfgang Breitfuß Rosen. „Obwohl wir Hochsaison haben, haben wir bis auf wenige Ausnahmen den  Weltcuptross in Saalbach-Hinterglemm untergebracht.“ Breitfuß versichert auch, dass es wieder einmal kein 0815-Rennen wird. „Das Public Viewing mit großer Leinwand bei der Mittelstation, das Zielstadion, die besondere Stimmung, das können wir. Die Anreise auf Ski ist aus Fieberbrunn, aber auch aus Leogang und seit heuer auch aus Zell am See ist etwas ganz Besonderes und: Da der Pistenbetrieb am Zwölferkogel normal weiter laufen kann, kommt man vom Start bis ins Ziel ganz nahe an die Strecke.“ Saalbach-Hinterglemm ist also bereit für das große Skifest am 13. Und 14. Februar – jetzt muss nur das Wetter so sonnig bleiben. Infos, Programm und alles weitere: www.saalbach.com/skiweltcup.

Quelle: Land Salzburg

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