Weiterer Verdachtsfall in Salzburg

Südafrika Mutation

Weiterer Verdachtsfall in Salzburg

Schule präventiv auf distance-learning umgestellt.

Das Contact-Tracing-Team der Stadt Salzburg ist einem weiteren Fall der Coronavirus-Mutation mit dem Kürzel B.1.351 auf der Spur. Ein Rückkehrer von einem humanitären Arbeitseinsatz in Afrika wird seit heute, Donnerstag, 18. Februar, als weiterer Verdachtsfall geführt. Nach der Landung auf einem deutschen Flughafen begab sich der Rückkehrer bei seiner Ankunft in Salzburg, wie vorgeschrieben, in Quarantäne. Am 5. Tag (Stichwort: Freitesten) gab es ein positives Testergebnis. Daraufhin wurde die Ganzgenomsequenzierung bei der AGES beauftragt. Seine Familie und betroffene Personen sind bereits abgesondert. Da es im engsten Familienkreis bereits eine weitere Ansteckung gibt, wird präventiv eine Schule auf Distance Learning umgestellt. Alle Schüler*innen der betroffenen Schule werden außerplanmäßig noch einmal per „Nasenbohrer-Test“ durchgetestet. Zu den bisherigen Fällen von B.1.351 in Salzburg ergibt sich kein Zusammenhang.

Mutationen: Erweitertes Testscreening und Kontaktpersonen-Management

Diese Mutation des Coronavirus ist nach derzeitigem Stand weitaus ansteckender und daher agiert die Gesundheitsbehörde der Stadt mit äußerster Vor- und Umsicht. Michael Haybäck dazu: „Mutationsfälle haben für uns absolute Priorität und routinemäßig starten wir dabei ein erweitertes Kontaktpersonen-Management, mit einem noch engeren Netz an Testscreenings im betroffenen Umfeld. In diesem Fall funktioniert die Zusammenarbeit mit den Betroffenen hervorragend und daher sind wir zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, diesen Mutations-Fall einzukapseln. Trotzdem werden auch hier die Quarantäne-Maßnahmen durch die Polizei streng überwacht. Für diesen Salzburger Weg der guten Zusammenarbeit möchte ich mich auch noch einmal ausdrücklich bedanken.“

Durch gezielte Analysen und routinemäßige Sequenzanalysen rechnen die städtischen Behörden in den nächsten Tagen aber auch mit weiteren Verdachtsfällen auf verschiedene Mutationen des Coronavirus.