Weitere Erhöhung der GIS

GIS-Gebühr

Weitere Erhöhung der GIS

In Österreich wird die GIS wieder einmal erhöht. Am meisten zahlt man mit 26,73 Euro in der Steiermark. Am günstigsten kommt man in Vorarlberg und Oberösterreich davon. Hier bezahlt man 20,93 Euro. Auch die Salzburger müssen wieder mehr Geld hinlegen. Mit 25,63 Euro liegt man hier eher im vorderen Mittelfeld, im Vergleich zum Vorjahr bezahlt man um 1,15 Euro mehr.


EU-Vergleich
Verglichen mit anderen EU-Ländern liegt Österreich auf Platz drei. Spitzenreiter ist die Schweiz mit 33,66 Euro pro Monat, gefolgt von Dänemark mit 27,20 Euro. Nur 2,13 Euro zahlen die Polen. Auch in Tschechien und Italien kommt man mit fünf beziehungsweise 9,45 Euro vergleichsweise günstig davon.
Keine Gebühren gibt es zum Beispiel in Lichtenstein, Spanien, Russland oder Ungarn, denn hier übernimmt der Staat die Kosten.

Kostenaufteilung in Österreich
In Österreich geht jedoch nicht der gesamte Betrag, der eingehoben wird, an die öffentlich-rechtlichen Sender. 66% erhält der ORF als ein Programmentgelt von 17,21 Euro. Der Rest geht für das Finanzamt, Kunstförderung, Landesabgaben, GIS-Abwicklung und Umsatzsteuer drauf.

Konkurrenz
Streaming-Dienste machen den öffentlich-rechtlichen Sendern zunehmend Konkurrenz. Hier kann man Filme und Serien, die im Fernsehen erst viel später zu sehen wären, jederzeit anschauen und selbst bestimmen, wann man was sehen will. Beliebte Streaming-Dienste sind das Sky Ticket, hier zahlt man für das Basis-Paket 9,99 Euro. Außerdem sind Amazon Prime und Netflix immer mehr im Kommen, das kostet jeweils nur 7,99 Euro pro Monat. Verglichen mit den GIS-Gebühren ist das sehr günstig, wenn man zusätzlich noch die Vorteile berücksichtigt.
 

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