Zaun Ginger Salzburg Zoo

Nach Geparden Ausbruch im Salzburger Zoo

Wassergraben im Gehege soll tiefer werden

Nach 200.00 Euro Umbau kommt jetzt die Vertiefung des Wassergrabens auf 1,5 Meter.

Am Donnerstag, gegen 11:00 Vormittags, meldeten Besucher des Salzburger Zoo Hellbrunn die Sichtung der Raubkatze "Ginger" außerhalb ihres Geheges. Ginger war bis zum Bauch mit Schlamm bedeckt was die Vermutung nahe legt, dass sie offensichtlich durch den Teich im Gehege gelaufen war, bevor sie von dort auf auf die zweieinhalb Meter hohen Mauer gesprungen war. Beim Durchklettern des letzten Hindernisses, einem dreifach gesicherten Elektroüberhang, könnte sie außerdem mehrfach Stromstöße abbekommen haben, vermutet die Zoo-Leiterin Sabine Grebner im Antenne Salzburg Interview.

Nachdem bereits 200.000 Euro in das neue Raubkatzen Gehege investiert wurden, muss nun erneut umgebaut werden. Geplant ist den Wassergraben auf mindestens 1,5 Meter zu vertiefen, "so dass sie (Anm.: "Ginger", die Gepardin) schwimmen muss wenn sie wieder ins Wasser geht".

Katzen im Normalfall wasserscheu

Bis jetzt dachte man eigentlich, dass "Ginger" wie alle anderen Katzen auch wasserscheu sein müsste. Was die Mutter dreier Jungtiere dazu trieb gegen ihren Instinkt zu verstoßen kann nicht beantwortet werden. "Als Mutter von drei pupertierenden Jungen ist es einmal ok, wenn man mal eine Stunde weg ist, aber dies tut sie normalerweise auch nicht", versucht Zoo-Leiterin Sabine Grebner den Vorfall mit ein wenig Humor zu nehmen. Das Gehege wäre auf jeden Fall groß genug für "Ginger" um sich auch so hin und wieder eine ruhige Minute zu gönnen.

 

Hier finden Sie die Fotos von unserem heutigen Lokalaugenschein im Salzburger Zoo Hellbrunn:

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