Blutbad in Lüttich

Schrecklicher Anschlag in Lüttich

Wahnsinnstat eines Einzelnen

Die Opferzahl nach dem grausamen Attentat in der belgischen Stadt Lüttich steigt auf sechs.

In der Wohnung des irren Attentäters von Lüttich ist eine tote Frau gefunden worden. Damit steigt die Zahl der Todesopfer des gestrigen Anschlags auf 6. 

Bei einer Sprengstoffattacke im belgischen Lüttich sind gestern außerdem mehr als 100 Menschen schwer verletzt worden. Sprengkörper wurden in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle in der Nähe eines Weihnachtsmarktes geworfen. Der Attentäter hat zudem aus einer Kalaschnikow gefeuert. Auch ein  17-monatiges Baby ist seinen schweren Verletzungen erlegen.

Einzeltäter übt Anschlag aus

Zunächst war vermutet worden, dass es zwei bis vier Täter gibt. Am Dienstagabend schlossen die belgischen Behörden einen terroristischen Hintergrund allerdings aus. Es handelt sich um einen Einzeltäter. Auf der Flucht nach dem Attentat hat sich der Mann mit einem Kopfschuß selbst gerichtet.

Motiv des Täters noch unklar

Die Vermutung, wonach es sich um eine mögliche misslungenen Befreiungsaktion für Kriminelle aus dem Justizpalast gehandelt hat, hat sich letztlich als falsch herausgestellt. Das Motiv des Täters ist nach wie vor unklar.

Diashow: Terror-Anschlag in Lüttich

Terror-Anschlag in Lüttich

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