16. April 2013 13:42
Zeckengefahr
Vorsicht vor den Blutsaugern
Ein kurzer Spaziergang durch den Wald und schon ist es passiert: eine Zecke hat sich festgesaugt. Was jetzt?
Vorsicht vor den Blutsaugern
© AP

Die Blutsauger sind wieder unterwegs. Die Winzlinge sind mit Bohr-, Schneid- und Saugwerkzeugen bewaffnet und wollen vor allem eines: unser Blut. Die Rede ist natürlich von den Zecken. Schon bei Temperaturen ab sieben Grad sind die kleinen Biester aktiv. Sie lauern vor allem im hohen Gras und im Unterholz. Und: Zecken lassen sich auch von Bäumen fallen. Man muss nur einen Grashalm streifen, schon saugen sich die Tierchen fest. Der beste Schutz ist natürlich lange Kleidung. An heißen Sommertagen wird das aber schwer möglich sein. Wichtig ist aber nach dem Spaziergang gleich zu untersuchen, ob sich eine Zecke am Körper festgesaugt hat. Entdeckt man tatsächlich so ein kleines Biest, dann heißt es Ruhe bewahren.

Wenn man die Zecke zu abrupt von der Haut entfernt, dann könnten Teile ihres Körpers abreißen und zu Infektionen führen. Auch Öl und Klebstoff auf die Zecke zu tupfen ist der falsche Weg. Im Todeskampf könnte die Zecke da noch Viren und Bakterien abgeben. Diese Bakterien könnten im schlimmsten Fall zu Borreliose führen. Als Werkzeuge für die Zeckenentfernung gibt es etwa eine spezielle Karte oder Haken.