Vorsicht bei tiefstehender Sonne

Versicherung steigt aus

Vorsicht bei tiefstehender Sonne

Die Novembersonne wirkt sich zwar positiv auf unser Gemüt aus, für Autofahrer birgt sie aber auch Gefahren.

In den vergangenen Tagen hat besonders in den Früh- und Abendstunden die tiefstehende Sonne den Autofahrern das Leben schwer gemacht. Besonders wenn die Straßen feucht sind, blenden die reflektierenden Sonnenstrahlen, wodurch die Sicht extrem eingeschränkt ist.

Sonneblende und Sonnebrille sind ein MUSS

Autofahrer sollten in solchen Situationen besonders vorsichtig fahren, da es im Falle eines Unfalls zu massiven Problemen mit der Versicherung kommen kann, wie Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, ausführt: „Der Autofahrer muss alles für eine sichere Fahrt getan haben. Wenn man trotz massiver Blendung, durch tiefstehende Sonne, gefahren wird kann im
Falle eines Unfalls eine Obliegenheitsverletzung samt grob fahrlässigem Verhalten vorgeworfen werden.“ Strafrechtliche Konsequenzen sind im Falle eines Verfahrens ebenso wenig ausgeschlossen, wie Probleme mit der Versicherung, die sich leistungsfrei erklären kann.

Zur Not stehen bleiben

Daher sollte bei extremer Blendung die Geschwindigkeit angepasst oder eine Sonnenbrille verwendet werden. Wenn dies nicht hilft, so darf der Autofahrer auch jederzeit stehen bleiben,wie Mann erklärt: „Das Auto sollte möglichst weit rechts am Straßenrand abgestellt werden. Auf der Autobahn darf in dieser Ausnahmesituation sogar am Pannenstreifen angehalten werden. Allerdings muss der Fahrer im Auto bleiben.“

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