Vorgehensweise seitens Stadt festgelegt

Ausschreitungen am Rudolfskai

Vorgehensweise seitens Stadt festgelegt

Bürgermeister DI Harald Preuner, Polizei und Amt für Öffentliche Ordnung haben heute Mittwoch, 6. November 2019, bei einem Gespräch im Schloss Mirabell die weitere Vorgangsweise nach der Massenschlägerei an der Lokalmeile am Rudolfskai vergangenen Samstag festgelegt. Dabei musste die Polizei sogar ein Platzverbot erteilen. „Der Vorfall in der Nacht von Samstag auf Sonntag ging von einigen gewaltbereiten Personen aus. Unsere jetzt beschlossenen Maßnahmen sollen garantieren, dass Menschen, die dort ausgehen wollen, dies unbeschwert und risikolos tun können“, bekräftigte Preuner.

Konkret hat man sich auf folgende Maßnahmen geeinigt:


* Die Gastronomen am Kai sollen gewaltbereiten und amtsbekannten Gästen ein Hausverbot erteilen
* Die Türsteher der Lokale werden darauf achten, dass Gäste keine Getränke in Gläsern und Flaschen mit ins Freie nehmen
* Schwerpunktkontrollen sollen die Einhaltung des Jugendschutzes, des bestehenden Alkoholverbotes und der Sperrstunden sicherstellen
* Ein „Sperrstunden-Monitoring“ kommt: Sperrstunden können vorverlegt werden, wenn sich herausstellt, dass in bestimmten Lokalen sicherheitspolizeilich relevante Vorfälle ihren Ausgang nehmen (einschließlich gewerberechtliche Maßnahmen)
* Die meisten Täter sind bekannt und wurden bereits angezeigt. Ihre Verkehrszuverlässigkeit wird überprüft – unter Umständen droht der Führerscheinentzug
* Sollten diese Maßnahmen nicht greifen, wird die Polizei ein Platzverbot verfügen

Gemeinsame Maßnahmen wie vermehrte Kontrollen von Stadt und Polizei haben zuletzt die Situation am Rudolfskai entspannt.

Quelle: Stadt Salzburg

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