Volksabstimmung zu Sparvorgaben

Griechenland-Krise

Volksabstimmung zu Sparvorgaben

In der Nacht auf heute haben sich 178 Abgeordnete für das Referendum zu den Sparforderungen der internationalen Geldgeber ausgesprochen. 120 hätten es nicht gewollt.

Athen hat ja beschlossen, das Volk zu befragen, was es von den Wünschen der Gläubiger IWF, EU-Kommission und EZB hält. Eine Entscheidung, die die Euro-Finanzminister veranlasst hat, die Hilfsmaßnahmen für das Land zu stoppen. Das Programm, das am Dienstag ausläuft, wird nicht verlängert, für Athen gibt es kein Geld mehr und die Schulden, die auch am Dienstag fällig werden, können nicht bezahlt werden. Der Eurogruppe-Chef Jeroen Dijsselbloem sprach davon, dass die griechische Regierung den Prozess einseitig beendet und die Forderungen abgelehnt habe. "Es ist unfair, die Entscheidung an die Bevölkerung weiterzugeben und die Volksabstimmung durchzuführen und auch zu einem "Nein" aufzurufen. Bedauerlicherweise läuft am Dienstag aber das Hilfsprogramm aus" so Dijsselbloem.

Kritik kommt - wie erwartet - vom griechischen Finanzminister Varoufakis, der die Härte der Eurogruppe nicht  nachvollziehen kann.

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