Vermisster Variantenfahrer tot aus Lawine geborgen

Zauchensee:

Vermisster Variantenfahrer tot aus Lawine geborgen

Der 60-jährige Freerider aus Deutschland war am Sonntag um 11:37 Uhr das letzte Mal die sogenannte „Schwarzwandbahn“ im Skigebiet Zauchensee bergwärts gefahren. Nachdem der Mann nicht zu einem vereinbarten Treffpunkt erschienen war, wurde er von seiner Lebensgefährtin am Sonntagabend bei der Polizei als vermisst gemeldet. 25 Bergretter aus Altenmarkt und Flachau suchten nach dem Vermissten, auch zwei Bergrettungshunde-Teams waren bei der nächtlichen Suchaktion beteiligt. Schlechte Sicht und hohe Lawinengefahr (Warnstufe 4) begleitete die Suche, die nach Mitternacht abgebrochen und am Montagmorgen wieder intensiv aufgenommen wurde. 27 Bergretter der Ortsstellen Altenmarkt, Flachau, Filzmoos, Kleinarl und Radstadt, drei Bergrettungshundeführer, Mitarbeiter der Bergbahnen und Alpinpolizisten beteiligten sich an der erneuten Suche im Gelände abseits der Pisten. Nach Lawinensprengungen im Bereich Gamskogelrinne (1900m) wurde auch dieses steile Gelände durchsucht. Mittels Recco-Suchgerät konnte dort schließlich am späten Vormittag ein schwaches Signal empfangen werden. Zwei Bergrettungshunde zeigten hier ebenfalls an und deshalb wurde nach dem Mann in diesem Bereich sondiert. Er wurde schließlich in einer Tiefe von etwa 1,80 Meter nur mehr tot aufgefunden.

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