05. September 2019 13:54
Abfahrtssperren
Verkehrslandesrat zieht Bilanz
Ein letztes Mal treten am Wochenende die Abfahrtssperren im Reiseverkehr auf der Tauernautobahn vorerst in Kraft.
 
Verkehrslandesrat zieht Bilanz
© Land Salzburg/Melanie Hutter

An acht Ferienwochenenden waren die Abfahrten zwischen Puch/Urstein und St. Michael im Lungau für den Urlauberreiseverkehr bisher gesperrt. Im Winter soll es solche Abfahrtssperren laut Verkehrslandesrat Stefan Schnöll nicht geben. Im Winter gibt es keinen Bedarf, da im Hinblick auf den Winter-Tourismus eher der Zielverkehr in Salzburg liegt und es weniger den klassischen Transitverkehr wie im Sommer gibt, so Schnöll.

Sommer-Abfahrtssperren zeigten Wirkung

Im Antenne-Interview zieht Schnöll eine erste Bilanz: „Ich glaube, die Sperren haben gewirkt. Einmal besser, einmal weniger gut, aber ich glaube, es war durchwegs positiv. Wenn man heuer mit dem vergangenen Sommer vergleicht, kann man definitiv feststellen, dass der Durchzugsverkehr quer durch unsere Gemeinden in vielen Fällen weniger geworden ist. Natürlich war nicht jeder zu einhundert Prozent zufrieden, einmal wurde zu wenig kontrolliert, einmal wurde zu viel kontrolliert, in anderen Fällen haben Tourismusunternehmen darunter gelitten.“

Sperren für nächsten Sommer geplant
Man könne es nicht jedem recht machen. In diesem Sommer ist, was dieses Thema betrifft, „Pionierarbeit“ geleistet worden, meint Schnöll. Im nächsten Sommer soll es diese Sperren wieder geben, eventuell sollen sie sogar ausgedehnt werden. Mit dem Einsatz privater Sicherheitsfirmen soll die Einhaltung der Abfahrtssperren dann noch besser kontrolliert werden. Bereits jetzt wird für den Sommer 2020 vorgeplant.

Vor allem das Ferienende in West-und Südostösterreich, in Bayern und Baden-Württemberg wird diesmal für Staus auf Salzburgs Autobahnen sorgen. Hotspots dürften die Tauernautobahn und in Folge der Grenzübergang Walserberg sein.