Verhärtete Fronten

Streit um Fluglärm

Verhärtete Fronten

So kommentieren Wirtschaft und Politik den aktuellen Streit um den Anflug zum Salzburg Airport. Am Wochenende hat sich massiver Widerstand gegen die Verordnung des deutschen Verkehrsministers Peter Ramsauer formiert. Wenn die Deutschen nicht mehr gesprächsbereit sind, werden sie die Anflüge auf den Salzburg Airport über Freilassing nicht mehr zulassen. Das würde das Aus für den Salzburg Airport bedeuten. Arbeiterkammer-Präsident Sigi Pichler sieht die vielen Arbeitsplätze in Gefahr. Bereits mehr als 11.100 Mitglieder haben sich den Gruppen „Pro Flughafen“ und „Rettet den Salzburger Flughafen“ angeschlossen.

Auch Deutsche fliegen

Die Deutschen fliegen bekanntlich auch selbst auf den Salzburger Flughafen. Jeder dritte Fluggast ist aus Bayern. Von deutscher Seite steht jedenfalls fest, dass es nicht darum geht den Salzburg Flughafen ins Aus zu drängen. Freilassings Bürgermeister, Josef Flatscher, betonte selbst, dass es nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Ramsauer keine Anzeichen dafür gibt, dass man den Flughafen torpedieren möchte. Einzig der Fluglärm sei das Problem und hier wolle man endlich eine faire Aufteilung schaffen.

In der nächsten Woche wollen Verkehrsministerin Doris Bures in Brüssel und Bundeskanzler Werner Faymann in Berlin die Flughafen-Causa auf höchster Ebene ein weiteres mal verhandeln.

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