Verdacht auf Ritualmord in Saalfelden

Tatverdächtiger unzurechnungsfähig?

Verdacht auf Ritualmord in Saalfelden

Der Fall des 21-Jährigen, der im Oktober 2014 eine 20-jährige Frau durch Messerstiche getötet haben soll, geht immer mehr in Richtung Ritualmord.

Zurechnungsfähigkeit wird angezweifelt

Nach wie vor versucht die Verteidigerin Liane Hirschbrich, die Zurechnungsunfähigkeit des Beschuldigten zu beweisen. Da er von Wahnvorstellungen spricht, die ihn zu der Tat veranlasst haben sollen, bestätigt Hirschbrichs Annahme, dass der Mann psychisch krank ist. Diese Diskussion um die Zurechnungsfähigkeit des 21-Jährigen zieht sich schon länger. Trotz des Sachverständigungsgutachtens des Neuropsychiaters Ernst Griebnitz, das die Zurechnungsfähigkeit des Mannes zur Zeit der Tat versichert, möchte die Verteidigerin das Gegenteil beweisen.

Hinweise auf Ritualmord

Der Tatverdächtige war ein Freund der bosnischstämmigen Kellnerin Mirella B. und erzählte zwei Varianten, als er zu seinem Motiv befragt wurde. Die Gerüchte um Ritualmord kursierten bereits wenige Tage nach der Tat in den Medien und scheinen sich nun durch die Abnormität des Tatverdächtigen zu bestätigen.

Klärung der Motivlage

Der Täter befindet sich derzeit im Untersuchungshaft in der Justizanstalt Salzburg. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, wie schwierig dieser Fall sei und holt sich Hilfe beim renommierten Kriminalpsychologen Thomas Müller. Dieser soll durch die Erstellung eines Täterprofils helfen, die Motive des Mannes besser verstehen zu können.

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