Verantwortliche zogen positive Bilanz

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Verantwortliche zogen positive Bilanz

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"Ausgelassene Stimmung" bei "sehr gelungenem Festival" - 800 medizinische Versorgungen bedeuteten Rückgang zu 2019

Am Sonntag haben die Organisatoren ein positives Fazit zum diesjährigen Electric Love Festival gezogen. Vier Tage lang wurden die 180.000 Besucher am Salzburgring von über 160 Künstlern auf fünf Stages unterhalten. Erstmals seit Beginn der Pandemie hatte das Festival wieder in vollem Umfang stattgefunden. Zum Line-Up zählten internationale DJs wie Kygo, Steve Aoki oder Paul Kalkbrenner. Via Livestream wurden die Showacts auf der offiziellen Website in alle Welt ausgestrahlt.

Bei teils durchwachsenem Wetter seien die Teilnehmer durchweg "ausgelassen und friedlich" gewesen, resümierte Veranstalter Manuel Reifenauer in einer Aussendung. Mit einer farbenfrohen Pyro-Show hatte die "Closing Ceremony" das verlängerte Festival-Wochenende Samstagnacht beendet. Auch für die Einsatzkräfte von Polizei und Rotem Kreuz war das Festival eine logistische Herausforderung. Fast 200 Sanitäter und drei Notärzte stellten für das Rote Kreuz die "größte Ambulanz des Jahres", die "praktisch einen vollständigen Rettungsdienst einer Kleinstadt" abbildete, erklärte der Salzburger Einsatz-Koordinator Stefan Soucek.

Die Polizei sprach rückblickend von "entspannter Feierlaune", auch für die Sanitäter waren die vier Tage mit etwa 800 medizinischen Versorgungen ruhiger als die letzte Auflage in dieser Größenordnung im Jahr 2019. Damals waren die Rettungskräfte zu rund 1.500 Behandlungen ausgerückt. Reifenauer lobte abschließend die "sehr gute" Zusammenarbeit "mit allen Beteiligten". Für das nächste Jahr wünsche er sich trotz der positiven Bilanz einen "etwas besser gelaunten Wettergott".