Trotz geringerem Lernaufwand bessere Noten

Salzburgs Schüler

Trotz geringerem Lernaufwand bessere Noten

Bei einer Umfrage zum Lernverhalten der Salzburger Schüler vom Nachhilfeinstitut Lernquadrat schneiden Salzburger Schüler durchwegs sehr positiv ab.

Bessere Noten trotz weniger lernen

Bei der Umfrage kam heraus, dass Salzburgs Schüler im Durchschnitt nur 6,6 Stunden pro Woche für Prüfungsvorbereitungen und Hausübungen aufwenden. Das liegt deutlich unter dem Österreichischen Durchschnitt von 7,9 Stunden pro Woche. Doch dieses Ergebnis beeinflusst keineswegs die Noten der Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis 19 Jahren. Im Gegenteil – der Mittelwert der Schulnoten des letzten Jahreszeugnisses liegt bei den Salzburgern über dem österreichischen Durchschnitt.

Mädchen stechen hervor

Besonders die Mädchen in Salzburg stechen bei der Umfrage hervor. Sogar in Mathematik haben sie mehr Erfolg als die Burschen. Im letzen Zeugnis haben sie im Durchschnitt einen Zweier, Burschen hingegen schaffen nur einen Durchschnittswert von einem Dreier. Jedoch auch in den anderen gefragten Fächern haben die Mädchen die Nase vorn. Das kann daran liegen, dass sich Mädchen im Durchschnitt um eine Stunde mehr pro Woche Zeit nehmen um sich für Prüfungen vorzubereiten und Hausübungen zu machen.

Wo, wann und wie wird gelernt?

Laut der Umfrage zum Lernverhalten lernt ein Großteil der Schüler in Salzburg gleich nach dem Unterricht. Am beliebtesten ist das Lernen zuhause und allein. Obwohl das Lernen in der Gruppe sehr sinnvoll wäre, lernen nur 3% der Schüler häufig mit Freunden.
Der Lieblingslernort der Salzburger ist weiterhin der Schreibtisch im eigenen Zimmer mit. Dicht gefolgt jedoch vom Bett, dass mit 34% Prozent hoch im Kurs liegt. Einige Schülerinnen und Schüler lernen jedoch auch in der Badewanne am liebsten.
Absolute Ruhe beim Lernen ist für die meisten Salzburger am wichtigsten. Jedoch auch frische Luft und Musik beim Lernen ist für einige extrem wichtig.

Gutes Ergebnis auch für die Eltern

Die Eltern der Salzburger Schüler schneiden bei der Umfrage sehr gut ab. Erstaunliche 70% der Schülerinnen und Schüler gaben an, dass sie beim Lernen für Tests und Schularbeiten Unterstützung von ihren Eltern bekommen. Auch dieses Ergebnis liegt Österreichweit über dem Durchschnitt. Österreichweit erhalten nur 48% Unterstützung von ihren Eltern.

Lieblings- und Hassfächer

Bei den Lieblingsfächern sowie bei den Hassfächern gibt es nur einen einzigen Sieger – Mathematik. Sowohl bei den Lieblingsfächern liegt Mathematik unter den ersten dreien und bei den Hassfächern führt Mathematik sogar die Spitze mit 28% an.

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