Treibt der Wolf erneut sein Unwesen?

Nächster Fall erschüttert Pongau

Treibt der Wolf erneut sein Unwesen?

Die Verdachtsfälle von Wolfsangriffen im Pongau reißen nicht ab.

Wie jetzt bekannt wurde ist am vergangenen Freitag ein gerissenes Lamm auf einem Bauernhof in Haidberg in Bischofshofen gefunden worden. Eine DNA-Probe wurde genommen. Die Rissspuren deuten zwar laut Wolfsbeauftragen Hubert Stock nicht eindeutig auf einen Wolfsangriff hin, doch ausgeschlossen kann er nicht werden. In Summe sind seit 29. April mittlerweile zwölf angebliche Wolfsangriffe behördlich bekannt. Bei zwei Fällen konnte bereits durch eine DNA-Analyse nachgewiesen werden, dass ein Wolf hier die Tiere gerissen hat. Die weiteren Fälle werden noch überprüft.

Heute wird erstmals auch das sogenannte Koordinierungsgremium beraten. Auch der Wolfsbeauftragte Hubert Stock wird dabei sein.

Vertreter der Landes, der Landwirtschaftskammer, der Jägerschaft, dem Naturschutzbund und dem WWF werden dabei sein. Herdenschutz mit Elektrozäunen und Hunden ist die einzige Lösung im Umgang mit dem Wolf, sagt ja etwa der Naturschutzbund.