Traumstart! Buchinger kämpft um Gold

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Traumstart! Buchinger kämpft um Gold

„Ich bin so glücklich, ein Traum ging in Erfüllung. Nach Bronze in Bremen hab ich den Sprung ins Finale geschafft“, strahlte Buchinger. Enorm aktiv und fokussiert präsentierte sich die 24-Jährige in ihren Pool-Kämpfen. Dennoch gehörte am Weg ins Finale auch das richtige Händchen von Trainer Manfred Eppenschwandtner mit dazu: Im ersten Fight gegen Ivana Comagic (Serb) stand es 18 Sekunden vor Schluss 0:0 – „Eppi“ forderte ein Video-Review und der Ippen wurde gewertet – das 3:0 war die Basis zum 6:0-Sieg und zum Durchmarsch ins Finale. Dann folgte ein 8:0-Kantersieg gegen Veronika Semanikova (Slk) und ein hart umkämpftes 0:0 gegen Silvia Semeraro (It), das mit einem 5:0 Kampfrichterentscheid gewertet wurde.

Im Halbfinale gegen Marina Rakovic (MNE) machte ein Ushiro-Geri 12 Sekunden vor Schluss den Unterschied – 3:0 hieß es am Ende.

Sensation durch St. Pöltener Kata-Küken

Zitternd am ganzen Körper, von Freudentränen überströmt – so „taumelte“ Kata-Küken Kristin Wieninger zum Interview. Die St. Pöltenerin erreichte mit drei Siegen und einer Niederlage völlig überraschend das kleine Finale und kämpft am Samstag um Bronze bei der Karate-Weltmeisterschaft in der Linzer TipsArena. Die Nummer 48 der Welt sorgte somit für die erste Sensation aus rot-weiß-roter Sicht.

„Ich legte alles in den ersten Kampf, ging volles Risiko, denn ich wusste, dass ich dann in Runde zwei gegen die Weltmeisterin aus Japan drankomme. Damit war rechnerisch die Chance auf die Hoffnungsrunde offen“, erzählte die 18-Jährige, die in Runde eins Anna Krechenko (Ukr) 4:1 schlagen konnte. Dann folgte ein erwartetes 0:5 gegen Kiyou Shimizu (Jp). In der Hoffnungsrunde kam Kristin voll auf Touren und schlug Maria Romani Sol (Peru) 5:0 und Darota Balciarova (Slk) 4:1.

„Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich am Samstag gegen die Spanierin Sandra Sanchez dabei bin. Das werde ich wohl erst am Montag danach realisiert haben“, meinte Wiesinger, die am Donnerstag mit ihren St. Pölten-Kolleginnen Joan Marie Stadler und Patricia Bahledova für die nächste Überraschung im Kata-Team sorgen will.

 

Für Kata-Kollege Alper Deger lief es nicht so rund: Nach Kampf eins war nach dem 0:5 gegen den Kroaten Tomislav Stolar Schluss. „Ich bin noch U-18-Athlet. Mein Ziel ist die Junioren-EM in Sofia im Februar. Ich konnte aber in Linz enorm viel Erfahrung sammeln und bedanke mich bei den Veranstaltern für diesen großartigen Event“, analysierte der Vorarlberger.

 
Quelle: Press Office | Karate-WM 2016
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