23. September 2015 18:00
Grenzkontrollen machen Sorgen
Transporteure fordern Änderungen
Die wiedereingeführten Grenzkontrollen bereiten nicht nur den Autofahrern Kopfzerbrechen, sondern ganz besonders auch den Salzburger Wirtschaftstreibenden.
Transporteure fordern Änderungen
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Kilometerlange Staus auf Salzburgs Autobahnen. Für die Transporteure ein blanker Horror. Es entstehen Schäden in Millionenhöhe – rund 2,5 Millionen Euro täglich. Aber nicht nur das, auch arbeitsrechtlich bewegt man sich auf dünnem Eis. Denn die LKW-Fahrer müssen die maximal erlaubte Arbeitszeit überschreiten. Für den Stellvertreter der Fachgruppe Transport und Verkehr Wolfgang Eibl eine Katastrophe und keinesfalls ein Dauerzustand:

"Wir fordern, dass die Fahrzeiten von 9 Stunden mindestens auf 11 oder 12 Stunden ausgedehnt werden, dann ist eine weitere Forderung das Wochenendfahrverbot aufzuheben." Weiters fordert Eibl auch, das Befahren des niederrangigen Straßennetzes für LKWs zu erlauben, das ist momentan nämlich nur eingeschränkt möglich.

Funktioniert das nicht, dann sieht Eibl auch Probleme für uns als Endkunden, was die Kosten der Waren betrifft. Außerdem werden auch Pakete nicht mehr rechtzeitig ankommen.