Transferstation entlastet Spitäler

Covid-Versorgung

Transferstation entlastet Spitäler

17 zusätzliche Intensivbetten

„Salzburg unternimmt alles, um die Versorgung aller, sowohl Nicht-Covid- als auch Covid-Patienten im Land sicher zu stellen. Dazu gehören Akutmaßnahmen wie die Verlegung von vier Intensivpatienten nach Wien ebenso wie der vorsorgliche Aufbau von 17 weiteren Intensivbetten und die neue Transferstation. Sie ist für alle jene gedacht, die noch Versorgung und Betreuung brauchen, Covid-positiv sind und noch nicht entlassen werden können“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

17 zusätzliche Intensivbetten

Bereits einsatzbereit sind 17 zusätzliche Intensivbetten. Davon neun im am Uniklinikum Campus LKH, vier am Uniklinikum Campus CDK und weitere vier im Kardinal Schwarzenberg Klinikum Schwarzach. Am Uniklinikum kommen 20 Anästhesie-Pflegepersonen zum Intensiv-Einsatz, da diese eine ähnliche Ausbildung erhalten haben wie Intensivpflegerinnen und –pfleger. Diese haben sich freiwillig für den besonders herausfordernden Einsatz gemeldet. Somit stehen nun in Salzburg derzeit insgesamt 68 Covid-Intensivbetten zur Verfügung, 50 davon sind mit Stand heute Vormittag bereits belegt.

Transferstation entlastet Spitäler

Morgen, Donnerstag, geht um 7.00 Uhr früh auch die Transferstation wie geplant in Betrieb, die in den vergangenen Tagen vorbereitet wurde. Bis Montag wird diese mit 15 Personen belegt. Eine Aufstockung auf 30 Personen ist möglich. Sinn dieser Station ist es, Covid-Patienten aus Spitälern zu versorgen, die noch Corona-positiv sind, keine Spitalsbehandlung mehr benötigen, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht nach Hause können.

Stöckl: „Impfung entlastet die Spitäler nachhaltig.“

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und im medizinischen Bereich geben seit über einem Jahr alles, um die Menschen zu retten und bestmöglich zu versorgen. Das Land setzt jetzt alles daran, die Spitäler zu entlasten und die Versorgung aller Patientinnen und Patienten sicher zu stellen. Langfristig und nachhaltig wird sich die Lage aber nur mit dem richtigem Verhalten verbessern und vor allem, in dem man sich impfen lässt. Jeder von uns kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die Gesundheitsversorgung sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten“, betont Stöckl und er versichert: „Die Situation wird täglich mehrmals bewertet und der medizinische Einsatzstab setzt alle notwendigen weiteren Schritte.“