Tragödie in Nepal

Auch Österreicher vermisst

Tragödie in Nepal

Nach dem verherenden Erdbeben am Samstag, das Epizentrum lag nur 80 Kilometer entfernt von Kathmandu,  steigt die Zahl der Todesopfer immer weiter an. Über 3400 Tote hat das Beben in den betroffenen Ländern, Nepal, Indien und Tibet, gefordert. Große Teile der Hauptstadt Kathmandu liegen in Trümmern und das Trinkwasser wird immer knapper.

Hilfskräfte sind am Weg

Nach dem Erdbeben am Samstag und einem sehr starken Nachbeben am Sonntag, zeigt sich jetzt das Ausmaß der Katastrophe. Viele Gebiete sind vom Stromnetz abgeschlossen, das Wasser könnte bald ausgehen und auch die Krankenhäuser sind bereits überfüllt.

Aus aller Welt sind nun auch Hilfskräfte auf dem Weg in die betroffenen Regionen. Das österreichische Rote Kreuz hat mit Andrea Reisinger und Georg Ecker zwei Experten aus Oberösterreich in die Krisenregion entsandt. Reisinger hat bereits zwischen 2007 und 2009 in Nepal gearbeitet, während es sich bei Georg Ecker um einen Trinkwasserexperten handelt.

Die internationalen Rettungskräfte haben mit schweren Problemen zu kämpfen. Bisher war es sehr schwierig, die Hauptstadt Kathmandu überhaupt zu erreichen. Außerdem war der Flughafen in Kathmandu am Sonntag für mehrere Stunden geschlossen. Die Maschinen, die Sonntag landen hätten sollen, zogen stundenlang Warteschleifen im Luftraum von Nepal. Die Maschine mit Katastrophenhelfern und Journalisten an Bord musste wie alle anderen Flüge umdrehen. Auch heute Morgen konnten mehrere Flüge nicht landen. Ersthelfer aus aller Welt versuchen nun, die Hauptstadt Nepals über den Landweg zu erreichen.

Hilfeleistungen

Die Europäische Kommission hat Nepal drei Millionen Euro Soforthilfe versprochen. Am dringendsten würden natürlich medizinische Helferteams und Nothilfe-Leistungen benötigt. Vom Flughafen Berlin-Schönefeld soll heute ein Flug mit 60 Tonnen Hilfsgütern nach Nepal starten. Bereits am Sonntag ist ein Hilfsflug der I.S.A.R Germany mit 52 Helfern an Bord gestartet. Unter ihnen sind neben medizinischem Personal auch Experten für die Suche nach Verschütteten und Rettungshundeführer.

Kein Kontakt

Von Seiten des Außenministeriums heißt es bereits, dass sich auch knapp 60 Österreicher in der Region aufhalten. Zu 22 von ihnen besteht aber momentan noch kein Kontakt. Mit 39 Personen konnte man aber schon Kontakt aufnehmen, ihre Ausreise wird organisiert.

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