Tierische Rettungsaktion in Strobl

Reh verirrt sich

Tierische Rettungsaktion in Strobl

Am Morgen des 23. Dezember 2017 kontaktierte eine 66-jährige Hausbesitzerin telefonisch die Polizeiinspektion Strobl und gab an, dass ein junges Rehwild in ihrem Vorhaus stehe und dieses nicht mehr verlassen will. Bei Eintreffen des Polizeibeamten hielt sich das Reh noch immer im Vorhaus auf. Der verständigte Jäger konnte am Reh keine Verletzungen feststellen. Es wird angenommen, dass der junge Rehbock seine Mutter verloren hat oder nicht mehr finden konnte.

Die Verbringung des Rehbockes gestaltete sich etwas schwierig. Um das Reh nicht weiter zu beängstigen, wurde diesem ein Tuch über den Kopf gebunden, anschließend nahm der Jäger am Beifahrersitz das Rehwild auf seinem Schoß und ein Polizeibeamte lenkte das Fahrzeug des Jägers zum nahegelegenen Wildgehege. Dort wird der Rehbock derzeit mit der Flasche gefüttert und bis zur Auswilderung aufgezogen.

Reh Rettung Strobl © LPD Salzburg

(Quelle: LPD Salzburg)

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