Zoo Salzburg Hitze

Hitzewelle im Salzburger Zoo

Tiere sind derzeit auf "Sparflamme"

„Tiere auf Sparflamme“: Affenhitze im Zoo Salzburg

Samstagmittag im Zoo Salzburg. High Noon. Insider warten schon auf das Heulen der Sirenen, in das die Weißhandgibbons und Polarwölfe zeitgleich einfallen. Pünktlich erreicht der langgezogene Ton der Sirenen das Ohr der gespannten Besucher. Und dann: Stille. Weder Wölfe noch Gibbons haben  ihr Samstagsritual eingehalten. Es war einfach zu heiß. Eine kluge Entscheidung, denn bei dieser Affenhitze müssen auch die tierischen Bewohner mit ihren Kräften haushalten. Sie laufen sozusagen auf „Sparflamme“.

Das kann Braunbärin Blanca besonders gut. Sie gräbt sich schon früh morgens eine Kuhle und macht es sich darin gemütlich. Dabei achtet sie zusätzlich darauf, dass sie sich auch im Schatten befindet. Aragon hingegen sucht in regelmäßigen Abständen das kühle Nass im Bärengraben auf und auch die Brillenpinguine kann man des Öfteren bei einem beherzten Sprung in das Pinguinbecken beobachten. Anschließend wird sich noch genüsslich das Gefieder geputzt.

Glücklich über reichlich Schattenplätze sind auch die Alpensteinböcke. Dafür sind sie bei dem warmen Licht, das sich langsam, aber sicher durch das dichte Laub der die Anlage umrahmenden Bäume drängt, besonders fotogen. Weniger auf Schattenplätze angewiesen sind dagegen die Präriehunde. Doch warum verstecken sie sich dann hinter einem Grasvorhang? Vielleicht schmecken die Halme unter der Futterraufe einfach besonders lecker. Ein guter Tipp bei Hitze ist neben Wasser und Schatten auch das Verspeisen von saftigem Gemüse. Dagegen haben die Präriehunde, die sowieso den ganzen Tag vor sich hin nagen, garantiert nichts einzuwenden.

Quelle: Zoo Salzburg