Nach Amokfahrt

Nach Amokfahrt

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Trauer um Opfer in Graz

Mehrere Tausend Menschen haben gestern Abend nach der Amokfahrt eines 26-Jährigen, bei der mindestens drei Menschen getötet und Dutzende weitere teils lebensgefährlich verletzt wurden, die Grazer Innenstadt in ein "Kerzenmeer" verwandelt. Mit tausenden Lichtern, die vor allem vor der Stadtpfarrkirche in der Herrengasse abgestellt wurden, drückte die Bevölkerung Trauer und Beileid aus.

Unter ihnen waren auch Angehörige der Opfer, die bei der Amokfahrt am Samstagmittag ums Leben gekommen waren.
Der 28-jährige "Adis" war gegen Mittag zusammen mit seiner offenbar frisch angetrauten Frau in Graz spazieren und beide wurden vom Täter niedergefahren. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, seine Frau liege im Koma: "So endet das junge Glück", sagte eine der Angehörigen zu Journalisten. Sie zeigten Hochzeitsfotos des jungen Paares, das erst vor zwei Wochen geheiratet habe.

Die meisten anderen Teilnehmer stellten sich schweigend um die Kerzen auf, bis die Herrengasse zu einem Gutteil gefüllt war. Die Straßenbahnen mussten daher zum zweiten Mal an diesem Tag ihre Fahrten unterbrechen und warten. Auch am Hauptplatz wurden Kerzen aufgestellt und den Opfern gedacht.

Für alle, die nicht selbst nach Graz kommen konnten, um vor Ort eine Kerze als Zeichen des Mitgefühls anzuzünden, hat die Stadt ein digitales Kondolenzbuch auf ihrer Website eingerichtet. In dieses hatten sich innerhalb von Minuten Hunderte Menschen mit ihren Trauerbekundungen eingetragen. Es ist unter www.graz.at zu finden.

Diashow Die Bilder zur Amokfahrt in Graz

Der Jeep

Das Auto des Täters

Am Ort der Amokfahrt

Passanten

Amokfahrt

Blumen

Pressekonferenz

Versorgung von Verletzten

Herrengasse

Rettung im Einsatz

Herrengasse

Die Herrengasse

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