Biene auf Blume

„City Nature Challenge“

Tag der Biene und Artenvielfalt

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320 Bienenarten nachgewiesen

Bei der „City Nature Challenge“ wurden in Salzburg 2.272 unterschiedliche Arten gezählt, darunter auch einige Sensationsfunde, wie der Iberienzilpzalp, eine Prämiere in Österreich. Dieser Vogel kommt eigentlich in Nordwestafrika oder auf der Iberischen Halbinsel vor. Am Rainberg wurde die Große Wolfsmilchwanze dokumentiert entdeckt, der erste Nachweis seit 75 Jahren. Und in Muhr im Lungau wurde erstmals seit 1987 der kleine Goldstern dokumentiert“, betont Landesrätin Daniela Gutschi.

320 Bienenarten im Land

Wohl einer der wichtigsten Faktoren und Indikatoren der Artenvielfalt: die Biene. „Der internationale Tag der Biene am 20. Mai soll uns in Erinnerung rufen, wie wichtig die kleinen Insekten für uns alle sind“, so Gutschi. Die bekannteste Vertreterin ist die Honigbiene, ihre „wilden“ Artgenossen sind weniger „berühmt“, aber essenziell für die Biodiversität. Allein im Bundesland Salzburg wurden insgesamt 320 unterschiedliche Arten nachgewiesen, 16 davon stehen unter besonderem Schutz - sie sind also als gefährdet eingestuft und auf bestimmte Lebensräume angewiesen.

Ein Drittel der Landesfläche Schutzgebiet

„Unsere biologische Vielfalt hängt vor allem von der Anzahl, Größe, Verteilung und Qualität unterschiedlicher Lebensräume ab. Für mich steht der Erhalt unserer einzigartigen Natur und Biodiversität an erster Stelle, vor allem auch in meiner Zuständigkeit für den Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet Mitteleuropas, in dem wir auch das mit Abstand größte Wildnisgebiet Österreichs haben. Im Land Salzburg steht ein Drittel der Landesfläche, 2265 Quadratkilometer von insgesamt 7.160 Quadratkilometern über das ganze Land verteilt, unter Naturschutz. Und: Mit gezielten Maßnahmen wie der Renaturierung von Mooren leisten wir auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz“, so Gutschi.

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