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Sturmschäden - Feuerwehren mussten ausrücken

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Feuerwehren rückten hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume aus - in Stadt Salzburg wurden städtische Friedhöfe, Schlosspark Hellbrunn und Stadtberge gesperrt

Das Sturmtief "Ylenia" hat am Donnerstag auch im Bundesland Salzburg einige Schäden verursacht und für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Betroffen war vor allem der Flachgau, die Stadt Salzburg und der Tennengau. Seit 7.00 Uhr rückten 13 Feuerwehren aus, wie Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker am frühen Nachmittag auf APA-Anfrage erklärte. Es mussten vor allem umgestürzte Bäume beseitigt werden.

Durch einzelne, heftige Windböen drohten auch immer wieder Bäume umzustürzen. Die Einsatzkräfte wurde deshalb auch zu Sicherungsmaßnahmen gerufen. Am Vormittag verzeichnete die Landeswarnzentrale noch weniger Alarmierungen, am Nachmittag hatten die Feuerwehren mehr zu tun. "Aktuell haben wir sechs Einsätze", sagte Trinker kurz vor 14.00 Uhr.

Gegen Mittag hat eine Windböe im Schlosspark von Hellbrunn in der Stadt Salzburg einen Baum umgeworfen. Vorsorglich ließ die Stadt den Schlosspark, die Hellbrunner Allee, alle städtische Friedhöfe und die Stadtberge für Besucherinnen und Besucher sperren. Wenn sich die Situation wieder beruhigt, wird die Sperre wieder aufgehoben, hieß es.

Im Bundesland Salzburg wurden am Donnerstag Sturmspitzen um rund 100 km/h erwartet. Um 14 Uhr wurden am Sonnblick im Pinzgau auf 3.114 Meter Seehöhe Windgeschwindigkeiten von 121 km/h gemessen, am Kolomansberg im Flachgau 118 km/h und auf der Loferer Alm im Pinzgau 98 km/h.

Quelle: APA