Sturmsaison ist eingeläutet

Es „herbstelt“

Sturmsaison ist eingeläutet

Letztes Jahr gab es aufgrund des schlechten und teilweise sehr extremen Wetters eine etwas maue Ernte, deshalb war österreichischer Sturm Mangelware. Heuer schaut es aber besser aus, wie Sturmexpertin Barbara Schweitzer, besser bekannt als die Greißlerin, erklärt: „Es war ein sensationelles Jahr, wir hatten viele warme Phasen und viele Regenphasen zwischendurch. Die Lese ist in vollem Gange und es gibt genügend Sturm in allen Variationen.“

Die Sorten

Es gibt drei verschiedene Sorten von Sturm und zwar den weißen, den Schilcher und den roten Sturm. Ganz wichtig zu wissen ist aber, dass es nicht nur Unterschiede zwischen den Sorten, sondern auch zwischen den einzelnen Stadien gibt, so Schweitzer: „Ganz am Anfang hat der Sturm ganz wenig Alkohol und schmeckt eher wie ein Traubensaft. Im Laufe der Zeit entwickelt sich dann immer mehr Alkohol. Der Sturm schmeckt am Anfang süß und wird dann immer ein bisschen herber.“

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass der Schilcher eher ein bisschen trockener und herber schmeckt, der Weiße ist recht neutral und der Rote geht meistens sehr ins Süßliche.

Schilcher immer mehr im Kommen

Am gängigsten ist eigentlich der weiße Sturm, aber auch der Schilcher Sturm wird immer beliebter, denn er ist relativ selten und deshalb etwas Besonderes. Den weißen Sturm gibt es in Niederösterreich als auch in der Steiermark, den Schilcher hingegen gibt’s nur in der Weststeiermark.

Wie ja bekannt ist, ist Sturm aber nichts für empfindliche Mägen, denn er gärt immer weiter. Aber ein paar Gläschen sollten keinem schaden, und ansonsten kann man immer noch auf Wein umsteigen.

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