Strache zeigt

Laut Medienbericht

Strache zeigt "SZ" und "Spiegel" an

Straches Anwalt hat nach Anzeigen in Wien, nun auch Anzeigen in Deutschalnd im Zuge des Ibiza-Videos eingebracht, wie "Standard" schreibt. Demnach sei bei der Staatsanwaltschaft ein Schriftstück eingelangt sein, das "schriftlich Strafanzeige gegen alle Personen gestellt, die für die Herstellung, Verbreitung und Veröffentlichung des sogenannten Ibiza-Videos mitwirkend verantwortlich sind", hieß es von der Staatsanwaltschaft München I.

"Ein identischer Schriftsatz soll an die Staatsanwaltschaft Hamburg gegangen sein."

Die Medien "Spiegel" und "Süddeutsche Zeitung", die Teile des Ibiza-Videos am 17. Mai als Erste veröffentlicht haben, sitzen in Hamburg beziehungsweise München.

Sonderkommission im Bundeskriminalamt eingerichtet

Für die Ermittlungen zum Ibiza-Video wurde zur Unterstützung der Staatsanwaltschaft im Bundeskriminalamt eine Sonderkommission eingerichtet, auch Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) werden beigezogen, berichtet die "Presse" (Dienstag-Ausgabe). Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte dies der APA, Details wurden nicht verraten.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat ein Ermittlungsverfahren gegen die mutmaßlichen Urheber des Lockvogel-Videos mit Heinz-Christian Strache eingeleitet, das den Crash der türkis-blauen Regierung und Neuwahlen im September auslöste. Laut "Presse" gibt es derzeit drei Tatverdächtige und mehrere unbekannte Verdächtige. Im Fokus der Ermittlungen steht der Wiener Detektiv Julian H., der in München eine Detektei betrieben hat, und der als Begleiter der vermeintlichen russischen Oligarchin eine Schlüsselrolle gespielt haben soll.
 

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