Stockerlplätze en masse

Kitzbühel

Stockerlplätze en masse

Zwar schafften es unsere Kitzbühel-Skistars in jedem Rennen aufs Stockerl, ein Sieg wollte aber nicht ganz gelingen.

Slalom:

Henrik Kristoffersen hat am Sonntag die Siegesserie von Marcel Hirscher beendet und seinen ersten Saisonsieg im alpinen Ski-Weltcup gefeiert. Der Norweger gewann den Slalom in Kitzbühel vor dem ÖSV-Star, der zuletzt fünf Torläufe hintereinander für sich entschieden hatte. Kristoffersen lag 0,97 Sekunden vor Hirscher, Rang drei ging an den Schweizer Daniel Yule (1,35 Sekunden zurück).

Abfahrt:

Thomas Dreßen hat am Samstag überraschend als erster Deutscher seit Sepp Ferstl 1979 den Ski-Abfahrts-Klassiker in Kitzbühel gewonnen.

Der 24-Jährige fuhr mit Startnummer 19 in 1:56:15 Minuten die Bestzeit und triumphierte vor dem Schweizer Wengen-Sieger Beat Feuz (+0,20 Sekunden) sowie Hannes Reichelt (0,41). Vincent Kriechmayr schrammte als Vierter (0,46) hauchdünn am Podest vorbei.

Super-G:

Norwegens Ski-Star Aksel Lund Svindal hat am Freitag den Weltcup-Super-G in Kitzbühel gewonnen. Der 35-jährige Olympiasieger von 2010 siegte vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud (+0,50 Sek.) sowie Vorjahressieger Matthias Mayer aus Kärnten (0,56).

Der Salzburger Hannes Reichelt (0,57) wurde Vierter, Vincent Kriechmayer Zehnter. Für Svindal war es der insgesamt 35. Weltcup-Sieg, der 16. im Super-G und dritte in dieser Saison.

 

Schröcksnadel "bedingt zufrieden"

"Ich bin bedingt zufrieden, wir waren jedes Rennen am Stockerl, das ist auch was", sagte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. "Wenn wir da gewonnen haben, war es oft so, dass wir bei Olympischen Spielen nicht so gut abgeschnitten haben. Wenn du Kitzbühel gewinnst, dann fällt ja auch etwas ab. Wenn du nur Zweiter oder Dritter bist, wird die Motivation noch größer. Das ist keine schlechte Motivation", meinte er in Hinblick auf die Winterspiele in Südkorea.

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