Steuerleichterung präsentiert

Wirtshaus-Paket

Steuerleichterung präsentiert

Die Bundesregierung hat am Montag Details zum sogenannten Wirtshaus-Paket als Hilfe für die wegen der Coronakrise schwer getroffene Gastronomie verlautbart. Im Paket sind nun Steuererleichterungen von 500 Millionen Euro vorgesehen. Unter anderem wird ab 1. Juli die Steuer auf nichtalkoholische Getränke bis Jahresende auf 10 Prozent gesenkt.

 

Bemerkenswert ist, dass diese Steuersenkung explizit für die Gastronomen wirksam sein soll: Die Wirte sollen die Getränkepreise also gleich lassen. Allein aus dieser Maßnahme wird die Gastronomie um rund 200 Mio. entlastet. Der Gastronomie, die am Freitag unter strengen Vorgaben von 6 bis 23 Uhr wieder öffnen darf, wird auch mit Vereinfachungen und Entlastungen sowie höheren Grenzen bei der Pauschalierung geholfen.

Weiters, so verkündeten Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), wird die Mobilitätspauschale für Dorfwirtshäuser von 2 auf 6 Prozent angehoben. Die Absetzbarkeit von Geschäftsessen wird von 50 auf 75 Prozent erhöht, ebenso die Steuerfreiheit für Essensgutscheine (von 4,4 auf 8 Euro).

Neu ist auch die schon länger diskutierte Abschaffung der Schaumweinsteuer in Höhe von einem Euro pro Liter.

Bundeskanzler Kurz freute sich über die weiter gute Entwicklung in der Corona-Pandemie samt weiter fallenden Fallzahlen. Diese Entwicklung führe dazu", dass "wir Ende dieser Woche die Gastronomie wieder hochfahren können. Sie ist Teil der österreichische Seele, der österreichischen Identität, sie macht unsere Land aus."

Quelle: APA


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