Costa Concordia

Costa Concordia

1 / 2

Stellungnahme Costa Kreuzfahrten

Statement – Costa Kreuzfahrten

"Genua, 25. Jänner 2012. Angesichts neuer Berichte über Discounts und Sonderangebote möchte Costa Kreuzfahrten unterstreichen, dass Gästen der Costa Concordia, die vom tragischen Geschehen der Kreuzfahrt am 13. Januar betroffen sind, niemals Ermäßigungen für spätere Kreuzfahrten angeboten wurden. Die Informationen, die von einer Tageszeitung und verschiedenen anderen Nachrichtenkanälen verbreitet wurden, sind komplett unbegründet, wie auch der britische Passagier, der von der Zeitung zitiert wurde, bestätigte.

Costa Kreuzfahrten empfindet tiefe Trauer und Mitgefühl. Daher hatte und hat oberste Priorität, allen Gästen und Crewmitgliedern ein Maximum an Hilfestellung und Trost zukommen zu lassen.

Gemeinsam mit dem Rettungsteam arbeitete das Unternehmen daran, den evakuierten Gästen und Crew Mitgliedern jede notwendige Hilfe zukommen zu lassen, um deren Nachhausweg zu gewährleisten. Die Gäste wurden telefonisch kontaktiert, nachdem sie zuhause waren, um sicherzustellen, dass es ihnen gesundheitlich sowie emotional gut geht. Ihnen wurde auch bestätigt, dass sie eine Rückerstattung für die Kreuzfahrt und für alle damit verbundenen materiellen Aufwände erhalten.
Wie angekündigt, nimmt Costa gerne den Austausch mit Gästen und Konsumentenschutzorganisationen an, um alle Entschädigungen zu definieren, die durch das Erlebte entstanden sind. Dies geschieht auch mit Unterstützung von Organisationen aus der Reisebranche, mit denen das Unternehmen seit Tagen in Kontakt steht.
Costa Kreuzfahrten entscheidet nach ethischen Werten, mit Fairness und großem Verantwortungsbewusstsein und hat seinen Gästen, die spätere Costa Kreuzfahrten gebucht haben, die Möglichkeit eingeräumt, ihre Reise bis spätestens 7. Februar zu stornieren. Alle Reisebüros, die mit Costa zusammenarbeiten, wurden darüber bereits vor einigen Tagen informiert.

Costa bedauert die unbegründeten, diffamierenden Behauptungen sehr, die über das Unternehmen ohne jede Verifizierung getätigt wurden."

 

Der feige Kaptän erzält einem Freund wie er von Bord ging

"Als ich begriffen habe, dass sich das Schiff neigte, habe ich mich gepackt und bin abgestiegen". Das sind die Worte von Schettino - und dieser muss jetzt mit einer langen Haftstrafe rechnen. Es kann sein, dass Schettino wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, des Schiffbruchs und des Verlassens der Costa Concordia vor Ende der Evakuierungsaktion, bis zu 15 Jahre hinter Gitter muss. Ermittler hörten ein Telefongespräch zwischen Schettino und einem Freund ab. Bei dem Gespräch erzählt Schettino seinem Freund, dass er sofort vom Schiff abgestiegen ist, sobald er begriffen habe dass sich dieses zur Seite neigt. Am Dienstag veröffentlichten italienische Medien die Protokolle des Telefonats. Der Kapitän steht derzeit unter Hausarrest in seinem Heimatort Meta di Sorrento.

In einem anderen Telefongespräch gab der Kapitän zu, dass er die Verantwortung für diesen Unfall trägt. "Ich hätte nicht so nah an die Insel fahren sollen", sagte er. Außerdem äußert er, dass ein Manager Druck auf ihn ausgeübt hätte und er das Manöver machen musste. Wer dieser Manager ist, ist noch unklar.

Treibstoff wird abgepumpt

Am Dienstag wurde mit dem Abpumpen des Treibstoffes begonnen. In dem Schiff befinden sich 2.400 Tonnen Dieselöl. Das Abpumpen des Öls könnte bis zu zwei Wochen dauern.

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt RIHANNA DIAMONDS
Nächster Song WESTLIFE / UPTOWN GIRL

Fotoalbum 1 / 28

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum