Steigende Überflutungsgefahr

Starkregen - Bis zu 100 l/m² in den Nordalpen

Steigende Überflutungsgefahr

Dabei regnet es vor allem in den Nordalpen von Mittwoch an kräftig und länger anhaltend, womit die Flusspegel in dieser Region deutlich ansteigen werden. Laut den Experten der Österreichischen Unwetterzentrale muss man besonders an kleineren Flüssen mit Hochwasser rechnen, in den Alpen sind Vermurungen zu befürchten.

Am Mittwoch beginnt das Starkregenereignis

Am Mittwoch ziehen an der Alpennordseite zahlreiche, teils gewittrige Schauer durch, die sich in den Alpen stauen. „Von den Kitzbüheler bis zu den Ybbstaler Alpen regnet es oftmals ohne Unterlass, verbreitet kommen bereits 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter zusammen“, prognostiziert UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

In der Nacht auf Donnerstag verstärkt sich dann der Regen von Osten her. Nasser Donnerstag, Überflutungsrisiko steigt Der Donnerstag verläuft meist trüb und besonders an der Alpennordseite regnet es intensiv weiter.

„Das Starkregengebiet verlagert sich tagsüber von Niederösterreich in Richtung Salzburg und Tirol, dabei kann es in kurzer Zeit zu großen Regenmengen kommen“, so Spatzierer. In Summe sind innerhalb von 24 Stunden vom Tiroler Unterland bis zum Mariazellerland 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter zu erwarten. Da sich die Schneefallgrenze auf 3.000 m zurückzieht, steigen die Flusspegel in den Nordalpen deutlich. Zum Glück ist die Vorgeschichte recht trocken, womit die größeren Flüsse viel Wasser aufnehmen können.

An kleineren Flüssen sind aber lokale Überschwemmungen möglich und auch die Vermurungsgefahr nimmt merklich zu. Gewitter verschärfen die Lage am Freitag Am Freitag geht der Dauerregen zu Ende, allerdings entstehen im Tagesverlauf zahlreiche Schauer und in der Osthälfte teils heftige Gewitter. „Die Gewitter können durch lokalen Starkregen die Situation in den zuvor schon regenreichen Regionen verschärfen“, sagt der Wetterexperte. Besonders gefährdet sind die Regionen zwischen dem Salzkammergut und dem Wienerwald. Am Wochenende setzt sich dann ein Hochdruckgebiet mit klassischem Sommerwetter durch. Bis auf einzelne Gewitter im Bergland bleibt es dann trocken und heiß.

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