Spur nach Raubkunst führt nach Salzburg

Nazi-Kunst:

Spur nach Raubkunst führt nach Salzburg

Nach dem spektakulären Fund von 1.500 Kunstwerken der klassischen Moderne in einer vermüllten Münchner Wohnung führt jetzt auch eine Spur nach Salzburg.

In der vermüllten Münchner Wohnung des 80-jährigen Cornelius Gurlitt stießen die Fahnder durch Zufall auf 1.500 Bilder von Picasso, Chagall, Matisse, Nolde, Kokoschka, Klee. Der größte Kunstfund aller Zeiten.

Wer aber ist der alte Mann, der die Bilder 70 Jahre lang zwischen Konservendosen und Saftflaschen hortete? Seit dem Auftauchen der Bilder ist er spurlos verschwunden, abgetaucht.

Spur führt nach Salzburg

Cornelius Gurlitt ist Österreicher. Er besitzt einen österreichischen Pass, aber keine Meldeadresse. Sein Vater war Hildebrand Gurlitt, wichtigster „Kunsthändler“ im Dritten Reich. Von ihm hat er auch den Nazi-Kunstschatz geerbt.

Er selbst besitzt in Salzburg Aigen in der Carl-Storch-Straße 9 ein kleines, heruntergekommenes Haus. Laut den Nachbarn war er aber nie zugast.

Deutsche Fahnder glauben, dass Gurlitt auch in Österreich Kunstverstecke hatte.

Diashow: Räuber ist Österreicher

Räuber ist Österreicher

×