Sport in den 80er

Erfolge und Dramen in der Mozartstadt

Sport in den 80er

SAK Salzburg

Mit dem Meistertitel 1985 stieg der SAK in die 1. Division der Bundesliga auf. Als Trainer fungierte in der Aufstiegssaison 1984/85 Kurt Wiebach, der spätere Geschäftsführer von Red Bull Salzburg. Mit nur sieben Punkten und ohne einen einzigen Sieg belegte der SAK in seiner Premierensaison den letzten Platz und musste gleich wieder absteigen. Die sportlichen Höhepunkte beschränkten sich dann auf die Derbys gegen den SV Austria Salzburg. 1986 lehnten die Verantwortlichen der Nonntaler einen Anschluss der schuldenbeladenen Salzburger Austria an den SAK 1914 eindeutig ab und brachten damit das von der damaligen Austria Salzburg betriebene Projekt „Casino-SAK“ zum Scheitern.

Den endgültigen Abschied aus dem Profifussball musste der SAK dann 1988 mit dem Abstieg aus der zweiten Divivion in Kauf nehmen. Der bekannteste Spieler der in den 1980er Jahren beim SAK spielte, war der spätere Nationalspieler und erfolgreiche Trainer, Frenkie Schinkels.

 

Austria Salzburg

Nach dem die Austria nach der Saison 1984/85 mit nur 18 Punkten den Weg in die zweitklassigkeit antreten musste und es zu einer Wachablösung in der Mozartstadt kam. Den mit dem gerade aufgestiegenen SAK spielte nun eine andere Salzburger Mannschaft in der obersten Spielklasse. Ein Sensationscoup brachte die Salzburger Austria wieder zurück in die 1. Division. Die österreichische Stürmerikone Hans Krankl wurde reaktiviert und lief nun im violetten Dress auf. Salzburg wurde von einem Fußballboom erfasst, das Lehener Stadion war in der 2. Division meist überfüllt, sechs Monate später stand der Wiederaufstieg fest. In den folgenden Jahren wurde rund um die Routiniers Heribert Weber und Gerry Willfurth ein Team zusammengestellt, dass in den früheren Neunzigerjahren dann für Furore sorgte.

 

Annemarie Moser Pröll-1980

Bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid erfüllte sich die Pongauerin ihren größten Traum und gewann die Goldmedaille in der Abfahrt, womit auch die leise Enttäuschung von den vergangen Spielen in Sapporo vergessen war. Nach dieser Medaille beendete Österreichs erfolgreichste Skirennläuferin ihre einmalige Karriere.

 

Schande von Gijon-1982

Nachdem Österreich bei der Fussball-WM 1982 nach vor dem letzten Gruppenspiel gegen Deutschland als fast sicherer Aufsteiger feststand, verlor man das letzte Spiel mit 1:0. Dieses Ergebnis reichte schließlich beiden Team zum Aufstieg. Als Schande der jüngeren Fussballgeschichte wird dieses Spiel aber eingehen, da beide Team dermaßen passiv agierten, das später Manipulationsvorwürfe laut wurde und einem Nicht-Angriffspakt gesprochen wurde.

Den erhofften Halbfinaleinzug verhinderte schließlich eine 0:1-Niederlage gegen Frankreich, Österreich schloss das Turnier in Spanien auf dem achten Platz ab. Trotz dieses Erfolges spürte die Nationalmannschaft jedoch noch einige Jahre später deutlich einen Popularitätsverlust im In-/ und Ausland.

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