Spielplatz als Unterkunft

Herbergssuche in Salzburg

Spielplatz als Unterkunft

Geparkte Autos, eine Wohnsiedlung in der Mitte ein Kinderspielplatz. Eigentlich ein ganz normales Bild. Was den Spielplatz in der Leonard von Keutschach Straße aber von anderen unterscheidet wird zum einen von der FPÖ aber auch von Anrainer als Missstand wahrgenommen. Der Platz mit seinen Klettergerüsten und Parkbänken scheint nämlich eine neue Verwendung als Schlafgelegenheit gefunden zu haben. Die, die in der direkt angrenzenden „Arche Nord“ keine Unterkunft bekommen schlafen jetzt auch am Spielplatz.

Liegt nichts vor

Das Haus wird von der Caritas betrieben und dient als zeitmäßig beschränkte Unterkunft für Obdachlose. Laut Caritas Salzburg Direktor Johannes Dines, liegen der Caritas selbst keine Beschwerden von Nachbarn vor, bzw. hat auch keiner der Caritas Mitarbeiter oder Freiwilligen etwas beobachtet.

Die Polizei kontrolliert

Auf Nachfragen bei der Polizei zeigt sich aber, auch wenn sich die Nachbarn nicht an die Caritas gewannt haben, die Polizei musste schon öfters aus diesem Grund Richtung Spielplatz ausrücken. Viel kann die Polizei dabei aber nicht ausrichten. Entsprechend kann der Platz immer nur mal wieder kurz geräumt werden, da er ja schließlich nicht unter 24-Stunden-Überwachung steht.

Welche Lösung?

Lösung für das Problem gibt es bis jetzt keine. Denn die Meinungen was hilft klaffen wie immer weit auseinander. Während Vizebürgermeister Harry Preuner auf einen Vorschlag für ein sektorales Bettelverbot pocht (der laut ihm seit Oktober auf dem Tisch von Bgm. Heinz Schaden liegt), würde eine fixe Unterkunft für bis zu 50 Personen laut Caritas dazu beitragen die allgemeine Situation weiter zu entschärfen.

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