Sparen ist angesagt

Wo müssen die Salzburg sparen

Sparen ist angesagt

Es heißt Gürtel enger schnallen und sparen. Salzburg weist einen Schuldenberg von bis zu einer halben Milliarde Euro auf und kann demgegenüber lediglich ein Budget von 2,3 Milliarden Euro vorweisen. Am Sonntag wurde das neue Sparprogramm vorgestellt, denn Salzburg muss jetzt schnell reagieren und gegensteuern, ansonsten wird der Schuldenberg weiter wachsen. Der Haushalt soll saniert werden, indem künftig 80% bei den Ausgaben gespart wird und 20% sollen über eine Einnahmensteigerung eingeholt werden. Auf diese Weise soll die Budgetlücke im nächsten Jahr um 56 Millionen Euro schrumpfen. Somit würde das Budgetdefizit im nächsten Jahr auf zirka 98 Millionen Euro reduziert werden.

Und so holt sich das Land die Millionen:

  • Die Rundfunkgebühr des Landes wird um 50 Cent pro Rechnung angehoben. Diese Anhebung bringt im Jahr 800.000 Euro ein.
  • Für Tourismusbeiträge muss die Tourismuswirtschaft in Zukunft mehr Geld zahlen.
  • Landesbeamte müssen in Zukunft Parkgebühren bezahlen.
  • Politikerbezüge und die Parteienförderung werden gestrichen.
  • Die Kindergärtnerinnen müssen auf ein höheres Gehalt verzichten.
  • Es werden keine neuen Umfahrungen gebaut.
  • Eine neue Abgabe für Motorboote wird eingeführt.
  • Nur mehr 1,5% der Antragssteller erhalten Zuschüsse für die Wärmesanierung der Häuser.
  • Subventionen werden um 8% gekürzt. Betroffen sind insbesondere Sport, Kultur und Wirtschaft.
  • Die Beamtenpension wird nur bei jenen Beziehern erhöht, die unter der ASVG-Grenze liegen.

Gesundheit und Soziales sind die beiden einzigen Bereiche, die im Jahr 2012 eine reale Steigerung des Budgets erfahren.

 

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