07. September 2015 10:01
ÖAMTC-Bilanz
Sommerreiseverkehr 2015
Bei einer aktuellen Bilanz des Sommerreiseverkehrs 2015 schnitt die Tauernautobahn als Spitzenreiter bei den Staus ab.
Sommerreiseverkehr 2015
© oe24

Die Anzahl der Staus im Sommerreiseverkehr ist gestiegen. Der Hauptreisetag bleibt dabei weiterhin der Samstag. Immer häufiger wird aber auch der Freitag und Sonntag dafür genutzt. Laut dem ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler hält der starke Reiseverkehr bis in den September an.

Im Vergleich zum Vorjahr zeigt die österreichweite ÖAMTC-Bilanz mit 484 Staus in diesem Jahr, eine höhere Anzahl an Verkehrsaufkommen. Im Jahr 2014 war das Verkehrsaufkommen in der ersten Julihälfte aufgrund der Fußball WM auffallend gering, dies war dieses Jahr nicht der Fall. Auch der Trend der letzten Jahre, die schönen Sommerwettertage bis zur letzten Minute zu genießen, wurde dieses Jahre fortgesetzt. So kam es speziell an den Sonntagen zu mehr Staus Richtung Norden.
 
Insgesamt wurden 22,7% aller Staus aus Salzburg gemeldet, fast ebenso viele mit 22,5% aus Tirol. Stark belastet waren auch Kärnten (12,6%) und Oberösterreich (12,4%), gefolgt von Niederösterreich (10,3%) und der Steiermark (9,9%).
 
Unfälle – häufigste Stauursache

Eines der Hauptauslöser der Staus sind auch dieses Jahr Unfälle gewesen, knapp gefolgt von Verkehrsüberlastung. Vor allem aber bildeten sich Staus in den Baustellenbereichen auf der A1 zwischen dem Knoten Salzburg und Salzburg Süd, bei der Tunnelkette Werfen, in Flachgau und vor der Mautstelle St. Michael.
 
An Nr. 1 des Stau Rankings liegt die A10 Tauern Autobahn. Insgesamt wurden 15,5% aller registrierten Staus hier verzeichnet. Wie auch schon im Vorjahr liegt dahinter die B179 Fernpass Straße mit 9,5%, gefolgt von der West Autobahn (A1) mit 7,4% sowie der Pyhrn Autobahn (A9) mit 6,2%. Laut Herbert Thaler ist besonders die steigende Tendenz bei den Staus auf der A10 auffallend.