So sahen die neuen Aufgaben aus

Zentralmatura

So sahen die neuen Aufgaben aus

Wien. In Deutschland ist vor wenigen Tagen ein wilder Streit um die Mathematura entbrannt. Zehntausende Schüler unterschrieben eine Onlinepetition, allein in Bayern sind es 76.000. Ihr Vorwurf: Die Beispiele seien unlösbar gewesen.

Am Mittwoch fand bei uns bundesweit die schriftliche Matheprüfung im Rahmen der Zentralmatura statt. Und dabei zeigt sich: In Österreich dürfte dem Bildungsministerium ein ähnlicher Schülerprotest erspart bleiben. Nachdem letztes Jahr die Aufregung um das Angstfach groß war – damals fielen 22 Prozent der Schüler in Mathe durch –, hatte das Bildungsministerium Änderungen vorgenommen.

So sahen die neuen Aufgaben aus:

aufgabe.JPG © oe24

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"Schwieriger zu einer ­guten Note zu kommen"

Und zwar offenbar mit Erfolg, wie ein ÖSTERREICH-Rundruf ergab. „Die Änderungen, die das Bildungs­ministerium vorgenommen hat, waren für die Schüler deutlich spürbar“, erklärt Bundesschulsprecher Timo Steyer. Einfacher sei die Matura zwar nicht gewesen – besonders der zweite, vertiefende Teil war anspruchsvoll –, doch die Aufgaben seien verständlicher gewesen als in den letzten Jahren. „Der Eindruck der meisten Schüler war, dass es dieses Jahr leichter möglich war, ein Genügend zu schaffen, allerdings schwieriger, eine gute Note zu erreichen“, so Steyer.

AHS-Lehrervertreter Herbert Weiß wusste knapp nach Ende der viereinhalbstündigen Klausur am Mittwoch ebenfalls von keinen unzufriedenen Kollegen oder Vorfällen zu berichten. Im Jahr davor hätten ihn zahlreiche Beschwerden über die Aufgaben erreicht.

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