Snowboard-Gold im Visier

Olympia

Snowboard-Gold im Visier

Der Salzburger Andi Prommegger möchte mit seinen Kollegen Benjamin Karl, Alex Payer und Sebastian Kislinger nach den Sternen greifen. Der Doppelweltmeister hat gute Erinnerungen an die Olympiastrecke, hat er doch die Generalprobe im vergangenen Jahr gewonnen. „Ich weiß, dass ich jederzeit um Medaillen mitfahren kann. Das muss defintiv das Ziel sein. An Tag X muss aber alles zusammenpassen“, richtet Prommegger eine Kampfansage an die Konkurrenz.

Damaliger Zweiter: Landsmann Sebastian Kinslinger. "Der Schnee ist phasenweise ähnlich wie damals. Diesmal wird die Aufmerksamkeit aber eine wesentlich größere sein", ist der Steirer frohen Mutes. Nachdem die Qualifikation verschoben worden ist, werden alle Läufe – wie im Weltcup üblich – an einem Tag (morgen, in den frühen Morgenstunden) absolviert.

Nachdem Karl just nach seiner Knöchelverletzung im Dezember in Rogla bereits wieder ganz oben vom Siegertreppchen lachte, gilt auch er als heißes Eisen im olympischen Feuer. Der 32-Jährige ist eine Medaillenbank, hat er doch seit 2009 bei jedem Großereignis in Edelmetall beissen dürfen.

Alle jagen Ester Ledecka

Auch bei den Damen ist der Run auf Snowboard-Edelmetall ausgebrochen. Auf dem Kurs von ÖSV-Coach Bernd Krug schöpft das rot-weiß-rote Quartett Hoffnung. Julia Dujmovic, Claudia Riegler - mit ihrem biblischen Alter von 44 Jahren - Daniela Ulbing und Ina Meschik kämpfen in der Nacht auf morgen um die Medaillen.

Eine steht den Damen jedoch im Weg: Super-G-Olympiasiegerin und Multitalent Ester Ledecka will ihre verrückte Olympia-Wochen krönen.

Die Damen starten um 5:30 Uhr, die Herren gehen ab 5:45 Uhr aus dem Starthaus.

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