Sibirische Kälte lässt Salzburg erstarren

Heizkraftwerk Salzburg Mitte ausgefallen!

Sibirische Kälte lässt Salzburg erstarren

Mitten in der Kältewelle gibt es Heizungsprobleme in der Stadt Salzburg. In der Nacht auf Samstag ist das Heizkraftwerk Mitte total ausgefallen. Die Wärmeversorgung der Fernwärmekunden ist dadurch eingeschränkt, heißt es. Wieviele Haushalte genau betroffen sind ist nicht bekannt!

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Der Extremfrost hat in Europa bereits Dutzende Menschenleben gefordert. Besonders dramatisch ist die Situation im Osten. In der Ukraine sind bereits 63 Menschen in der Eiseskälte erfroren. In Polen hat die Kälte nach Angaben des Innenministeriums in Warschau bisher 29 Menschen gefordert. Auch in Österreich gab es bereits zwei Kälteopfer.

Kältefront aus Westsibirien

Bei der derzeitigen Witterung handelt es sich tatsächlich um die „sibirische“ Kälte. Das bestätigen auch die Wetterexperten. Grund dafür ist der viele Schnee, der derzeit in Russland liegt und alles noch mehr abkühlt. Zusätzlich wird der auffrischende, starke Wind die gefühlte Kälte noch klirrender und eisiger empfinden lassen.

Pannenhelfer im Dauereinsatz

Die eisigen Temperaturen bescheren auch den Autofahrerclubs Rekordeinsätze. ÖAMTC und ARBÖ mussten gestern früh doppelt so oft ausrücken wie an durchschnittlichen Tagen. Hauptgründe für die Einsätze waren vor allem ältere Batterien oder Dieselfahrzeuge, die bei den kalten Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius einfach nicht funktionieren wollen. Aber auch zugefrorene Autotüren und Autoschlösser mussten von den Einsatzkräften wieder aufgebrochen werden.

„Russische“ Tipps gegen Kälte

Viele von uns werden sich jetzt fragen, wie man diesen frostigen Temperaturen am besten trotzen kann. Klassische Mittel wie Chili und Ingwer, Bewegung und Feuchtigkeitscremes helfen bei dieser Eiseskälte bestimmt. Aber es gibt auch noch andere Mittel gegen die Kälte. Wir haben daher einen Studierenden aus Russland hier in Salzburg gefragt, zu welchen Mitteln er in den nächsten Tagen greifen wird um sich warm zu halten. „In Russland gibt es einen bestimmten Hut, der hat lange Ohren dran. Dann gibt es spezielle russische Kleidungen. Zum Beispiel gibt es  ‚Walinki’, das sind Pelzschuhe, und auch der Pelzmantel hält besonders warm. Aber man muss natürlich auch gut essen. Ich könnte zum Beispiel fettiges Essen oder Schweinefleisch empfehlen“, sagt der Studierende im Antenne Salzburg Interview. Außerdem sagt der Studierende aus Russland, dass auch Wodka gegen die Kälte hilft: „Wodka hilft, aber man muss wissen, wie viel man verträgt, dass man nicht betrunken ist. Es ist besser den Wodka am Freitag zu trinken, weil man am nächsten Tag nicht arbeiten muss. Aber es gibt viele Russen, die auch unter der Woche viel Wodka trinken.“

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