04. März 2020 11:57
Rund 700.000 vorhanden
Schutzmasken für Spitäler und Ärzte
105.000 Schutzmasken für medizinisches Schlüsselpersonal.
Schutzmasken für Spitäler und Ärzte
© oe24

Das Land Salzburg rüstet ab sofort und bei Bedarf die Krankenhäuser mit Schutzmasken aus dem landeseigenen Bestand aus. Zudem wird auch den niedergelassenen Ärzten der Atemschutz zur Verfügung gestellt. „Da auf dem Markt derzeit weder einfache OP-Masken noch Masken der Schutzstufe FFP1 zu bekommen sind, es aber wichtig ist, dass das medizinische Schlüsselpersonal entsprechend geschützt ist, helfen wir hier selbstverständlich und gerne aus“, so Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

„Es ist wichtig, dass das medizinische Schlüsselpersonal entsprechend geschützt ist. Deshalb helfen wir selbstverständlich und gerne“, sagt LH-Stv. Christian Stöckl.

Bereits gestern hat das Unfallkrankenhaus beim Landeseinsatzstab 10.000 Stück FFP1-Masken angefordert, die heute bereitgestellt werden. Zudem werden über Ersuchen der Salzburger Ärztekammer knapp 95.000 Masken für die niedergelassenen Ärzte zur Verfügung gestellt. Die Verteilung wird in den kommenden Tagen über die Ärztekammer und das Rote Kreuz organisiert.

Aus Vorräten des Landes

„Aktuell gibt es das Problem, dass bestimmte medizinische Gebrauchsmaterialien wie etwa Schutzmasken sehr knapp werden. Deshalb haben wir uns auf Anfrage der Spitäler und der Salzburger Ärztekammer dazu entschlossen, Schutzmasken aus den Vorräten des Landes abzutreten“, so Stöckl.

Rund 700.000 vorhanden

Nachdem der Bund jetzt die Aufteilung der in Salzburg gelagerten Grippeschutzmasken evaluiert hat, verfügt das Land Salzburg aktuell über ein Kontingent von rund 700.000 Masken der Schutzstufe FFP1. Obwohl diese bereits 14 Jahre alt sind, sind sie laut Experten nach wie vor verwendbar und bieten einen gewissen Schutz.

 

Quelle: Land Salzburg